Casunziei ampezzani

Blog-Event XXI - Pasta

Mein Beitrag zu Blog-Event XXI Pasta. Nichts für Karnivoren ! Ein traditionelles Gericht aus den Dolomiten, aus dem Valle d’Ampezzo. In der ursprünglichsten Form enthalten sie Randen (Rote Bete) und weisse Rüben, fein geraspelt, in Butter angezogen. Einzelne Rezepte geben auch Kartoffeln, Pangrattato (Brotbrösel) und Eier hinzu. In einer verfeinerten Form enthalten sie auch Ricotta. Allen gemeinsam ist das Überschmelzen mit Mohnbutter.
Casunziei ampezzani
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CH-6004 Luzern Restaurant Old Swiss House

Von Wienerschnitzeln, gedämpftem Uhu und der Russenmafia
Bekanntes Restaurant in der Zentralschweiz, 15 Gault-Millau-Punkte, weitherum berühmt für seine Wienerschnitzel. Bislang habe ich die Wienerschnitzel meiner Frau als perfekt angesehen. Auf dringliche Empfehlung von Bekannten entschliessen wir uns zu einem Besuch in Luzern. Ich will wissen, wie es um die Schnitzelhierarchie in der Schweiz bestellt ist. Freundlich geleitet uns das Personal an den hübschen Tisch. Gepflegtes Lokal, voll besetzt, Gäste mehrheitlich Japaner und Amerikaner. Wienerschnitzel mit Nudeln sollen es denn sein. CH-6004 Luzern Restaurant Old Swiss House weiterlesen

Saltimbocca Romana Variazione No. 1201

SaltimboccaIm Internet finden sich dazu etwa 800 Rezepte auf Italienisch, etwa 400 auf Deutsch. Warum ich das 1201te Rezept ins Internet stelle, müsst Ihr selbst nachlesen.
In Rom wird der Bratfond in trockenem Weisswein (Frascati secco) aufgelöst, was zu einer meist etwas banalen Weissweinsauce führt. Da hierzulande die Sauce einen höheren Stellenwert einnimmt, verwende ich lieber einen guten, eher trockenen Marsala, ein Wein, der mit dem in der Schweiz meist angebotenen, klebrig süssen Gebräu gleichen Namens nichts zu tun hat. Die fremde Zutat aus Sizilien passt sich dem römischen Gericht wundervoll an. Zudem gebe ich der Sauce Struktur und Halt mit meinem Kalbsfond. zum Rezept: Saltimbocca Romana Variazione No. 1201 weiterlesen

So grün war mein Teig

Balduin Bählamm„Oh !“ ruft sie. „Aber Balduin !“
Dann wird’s ihr vor den Augen grün.

Busch-Leser wissen, Grün ward’s ihr vom Säugling auf dem Arm des armen Bählamm, nicht vom Grün in der Pasta auf dem Sonntagstisch. Die Pasta hat das Grün von Chlorophyllen. Keine Angst, keine Chemievorlesung, dafür gibt’s Wiki. Doch wie kommt das Grün in den Pastateig ? Ein Trick aus dem kleinen Chemiebaukasten: So grün war mein Teig weiterlesen

Hier essen gut

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Oft verwittert, meist etwas angegammelt, strecken uns die lustigen Küchenchefs ihre Tafeln vors Auge. Die einen zwinkern uns kumpelhaft zu, andere winken uns imperativ mit dem Finger heran,  freundlich blicken sie allemal. Viele reden Klartext, einzelne verheissen in gebrochenem Deutsch südosteuropäische Tafelfreuden:  „Hier essen gut“, Humoristiker warnen uns gar mit: „Vorsicht, hier kocht der Chef“.
In geradezu philosophische Höhen schwang sich kürzlich die im Umbau befindliche, traditionsreiche Basler Gaststätte Schlüssel mit der Aufschrift: „Wegen zu geschlossen“.

Im einschlägigen Schilderhandel billiger zu haben wäre ein Hinweisschild, das in ganz Europa eingeführt ist, sich grafisch einfach und schnörkellos präsentiert und eine allgemeinverständliche Aussage vermittelt:
Gefahr Achtung Gefahr: Essen auf eigenes Risiko

Bristner Birä (Bristner Birnen)

Bristner BirnenKürzlich in Gurtnellen gegessen und schon nachgekocht. Ein einfaches, aber wunderbar schmeckendes Rezept. Meine Frau hat das alte, traditionelle Rezept mit Birnensaftkonzentrat verfeinert und dafür auf jeglichen Zusatz von Zucker verzichtet. Orangenschalen geben dem Gericht eine frische, südliche Note, wenn auch in Bristen keine Orangenbäume wachsen. Aber das könnte ja mit dem Fortschreiten des Klimawandels bald einmal noch werden.
zum Rezept: Bristner Birä (Bristner Birnen) weiterlesen

Capunet di Celeste (Gnocchetti con spinaci)

CapunetLange habe ich nach einem authentischen Rezept für Capunet gesucht. Im Internet fast überall dasselbe Rezept. Spinatspätzli oder Spinatklösschen, mal so, mal anders, sicher sehr gut, aber nichts Aufregendes. Das gleiche in den Restaurants von Poschiavo. Da stolpere ich beim Googeln (ja das kann ich), über einen Beitrag von Rita Lorenzetti im Textatelier und habe davon Herzklopfen gekriegt: Volltreffer. Anrührende Geschichte. Authentisches Rezept. Einfache Küche. Geröstetes Mehl um das Aroma anzuheben. Ich habe das Gericht sofort nahe am Original nachgekocht und für meine Küche adaptiert. Selbst den Griff zu Schalotte und das Untermischen von Parmesan in die Spinatmasse habe ich mir versagt. Grazie, Celeste, Mille Grazie ! zum Rezept: Capunet di Celeste (Gnocchetti con spinaci) weiterlesen

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