Wanderer, kommst Du nach L’Aquila…

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Lesern von Genussblogs ist die Geschichte der 2009 erdbebengeschädigten Fabrik der Sorelle Nurzia bekannt. z.B aus den Blogs der gebürtigen Abbruzzesi Alex oder Claudio in Anonyme Koeche. Und einen solch köstlichen Nougatblock durfte ich kürzlich von Claudio, dem „jüngeren der beiden Schweizer„, als Geschenk in Empfang nehmen. Danke ! In Deutschland sind sie im Internethandel  erhältlich. Wir Schweizer müssen uns wohl selbst nach L’Aquila  bemühen. Dabei stellt sich mir jedoch eine Frage. Neben den Sorelle Nurzia gibt es in L’Aquila noch ein weiteres Geschäft für Nougat, die Fratelli Nurzia. Schwestern und Brüder berufen sich mit ihren Rezepturen beide auf dieselbe Gründerdynastie Gennaro 1835 und später seinen Neffen Ulysse.  Da wo die Geschichte  wirklich interessant  zu werden verspricht, verliert sie sich leider im Dunkel…  Wird wohl sein wie bei Sprüngli und Lindt&Sprüngli.

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16 Kommentare zu „Wanderer, kommst Du nach L’Aquila…“

  1. Das Zeug sieht schon seeeehr gut aus. Wäre an so einem trüben Morgen genau das richtige für mich…
    liebe Grüsse vom Muger

  2. Ich weiss was schon auf meiner Einkaufsliste für den Florenztripp steht – wenn ich sie dort finde

  3. Ich liebe Nougat und mit Nüssen sowieso, zum Glück gibt des diesen Nougat bei uns ein einem Geschäft zu kaufen, leider etwas teurer aber ab und an holt man sich mal einen. Man gönnt sich ja sonst nichts 😉

  4. @der Muger: erst muss die Frühlingsrolle weg !

    @Arthurs Tochter: beim hungern mach ich nicht mit, das tut mir bestimmt nicht gut.

    @Tina: huu, wie schön, nach Florenz.

    @Freundin:
    @Rosa:
    Das tut er. bzw. tat er.

    @anglogermantranslations: Pietro Ferrero war ein Mann.

    @the rufus: was Schillern nicht alles übersetzt hat.

    @irene: mehr als 5 Zentimeter isst man ja nicht aufs Mal 😉

  5. Köstlich!! Leider kann man nicht zu viel auf einmal essen, ist ziemlich süß (für mich) und reichthaltig. Wir waren im Jänner in L´Aquila und haben bei Fratelli Nurzia auf der großen Piazza im Zentrum ordentlich eingekauft. Sie haben die Bar mit Torrone-Verkauf zwar wieder geöffnet, aber das Gebäude ist gestützt und eingerüstet und die gesamte Altstadt (noch) zerstört; einfach schrecklich. Es hat uns gewundert, dass in den fast 2 Jahren nach dem Beben so wenig zum Wiederaufbau geschehen ist… Die Torrone-Produktion gibt aber Hoffnung! lg, Friederike

  6. @kulinaria: Nachdem Du Torrone schon hergestellt hast, ist Torrone für uns tabu.

    @kekstesterin: ich sehe gar nichts 😉

    @Elisabeth;: macht Dich schmelzen ? hmmm. was soll das denn 😉

    @Friederike: im Internet gibts ein Video über die Produktion bei den Fratelli. In Italien verspricht der Staat immer gleich viel und hält dann nichts. Wo gleich soviel kaputt geht, brauchts schon Zeit zur Wiederherstellung.

  7. Ich bleibe den Sorelle treu, lieber Robert. Und für Nachschub sorge ich bei nächster Gelegenheit gerne. Tanti saluti!

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