Kulinarisches Gruselkabinett (32)

Gruselkünstler (32)
Gruselkünstler (32)

Gesehen in Aarau, 2008

Dieser junge Mann in Sandalen -warum bloss steht er mit so linkisch verdrehten Beinen da ? – gehört nicht zur Zunft der Kochkünstler. Wenn ich ihn als Haarkünstler dennoch in meine Galerie aufnehme, so deswegen, weil wir ihm und seinesgleichen die Vermeidung von Haaren in der Suppe verdanken. Und wenn das Haar trotzdem in die Suppe fällt, ist es wenigstens ein gepflegtes Haar. Somit hat auch er sich einen Platz unter den Gruselköchen verdient.

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17 Kommentare zu „Kulinarisches Gruselkabinett (32)“

  1. Sofern seine Hosen bereits nass sind – so sehen sie aus – könnte das Klemmen bereits zu spät sein, oder er ist zum anderen Ufer geschwommen.

  2. Also, warum steht er mit verdrehten Beinen ?

    Warum er so steht, weiß ich auch nicht.

    Houdini blickt da anscheinend eher durch, aber ich stehe auch oft so, sagt mein Mann und wundert sich, obwohl ich kein Friseur bin. 😉

    Gepflegte Haare hin oder her, auch ein gepflegtes Haar bleibt ein Haar.

    Und den Friseur kannst du in Österreich behalten ! 😉

  3. Kleine Mädchen und auch oft Frauen stehen so da…was uns das bei diesem ’smarten‘ jungen Mann sagen will?! – Also ich möchte weder eines seiner gepflegten Haare im Essen noch seine Hände an meinen Haaren 🙂

  4. Meine Friseure sind alle „zum anderen Ufer geschwommen“, wie das Houdini so schön ausdrückt (außer dem derzeitigen), aber so sahen sie nie aus.

  5. @Houdini: 🙂 das trifft es genau.

    @ultraistgut: dann behalte ich ihn halt, dabei hatte ich gedacht, dass Du ihn nach einem Lauf gegen Wind und Wetter gebrauchen könntest. Als Österreicher, ohne Lederhosen, geht er aber nicht durch.

    @Eva: die sehen hier alle so aus.

    @Nathalie: das kann ich nicht beurteilen, ich lasse mein letztes Haar lieber von Tondeusen schneiden.

  6. Das Gruselkabinett hat seinen Namen wirklich verdient -:). Ich schließe mich Houdini’s Vermutungen an… und auf das gepflegte Haar in der Suppe kann ich gerne verzichten.

  7. Ich habe ja den leiesen Verdacht, dass dir die Köche langsam ausgehen und deshalb um weitere Berufsgruppen ergänzt werden…? 😀
    Gruselig ist er unbestritten trotzdem.

  8. oh mein gott… da würds mich auch gruseln und meine haare würd ich in diesem geschäft bestimmt nicht schneiden. seine beine kommen etwas feminin rüber, was die sandalen noch unterstützen. auch der gesichtsausdruck – nicht greifbar. könnte auch profikiller sein. 😉

  9. @Charlotte: 🙂

    @Marcie: wie recht Du hast, ich hangle mich von Doublette zu Doublette.

    @the Rufus: Wahlmöglichkeit besteht nur zwischen Haartattoo und ganz kahl.

    @nysa: allenfalls Ladykiller.

    @Nathalie: aha, daher kommen sie also, und keiner hat was gesagt. Seit Monaten suche ich schon nach der geheimen Geburtsstätte. Danke.

    @sammelhamster: Du wirst doch unter „tondeuse“ nicht etwas unanständiges vermutet haben ? In der Tat ein elektrischer Kleinrasenmäher, mit dem mir Frau L. das letzte Haar wegschert.

  10. „Herr Ober, da ist ein Haar in der Suppe.“ . . . – „Na und, stellen sie sich vor Sie hätten die Suppe im Haar!“ 🙂

    Naja, vielleicht ist er ja ein Hobbykoch… 😉

  11. @the rufus: das tattoo wächst sich aus.

    @Sabine: 🙂 kannte ich nicht.

    @entegut: der mit der Gitarre und dem song „muss i denn zum Städtele hinaus“ 🙂

  12. du wirst es nicht glauben… ich habe ihn nochmal gesehen. hier in münchen. ein klon? es war leider viel los, aber ich werde versuchen ihn diese woche zu fotografieren. ;-)))

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