weihnacht2016

Das traurige Dekolletée

weihnacht16

„Es ist soweit: das grosse Fest des Schlemmens, Geniessens und Zelebrierens beginnt.“ oder „Lasst uns schlemmen!“
Soviel zum Fest der Liebe aus der Werbung von Globus und Migros.

Ein Fest, dessen Sinn sich nur noch in pompösen Menukarten oder luxuriösen Materialschlachten mit teuren Delikatessen erschöpft, ist kein Fest. Sondern eine traurige, öde, sinnentleerte Angelegenheit. Die Weihnacht meiner Kindheit sah anders aus: kein Festessen, kein Weihnachtsbaum, wollene Socken als Geschenk, einmal ein warmer Pullover von der Winterhilfe. Meine Mutter nahm mich an der Hand, wir wanderten stadteinwärts, Schaufenster anschauen, wärmten uns auf im Bahnhofsbuffet 3. Klasse, weil billig und geöffnet. Mutter mit Glühwein, ich mit warmer Ovo. Inmitten von redseligen Pennern und Randständigen. Warten auf den Auftritt der Heilsarmee, oh Tannenbaum, dann wieder nachhause, Holz im Ofen nachlegen. Damit sich keine Eisblumen an der Tapete bilden. Das war eine Weihnacht mit Wärme. Und doch eine Vergangenheit, die ich nicht zurück haben will.

Und nun soll ich an Weihnachten industriell hergestellte Konserven von Sterneköchen kaufen um Schlemmen und Geniessen zu zelebrieren? Ich kann das nicht. Das ganze Jahr über versuche ich, ordentlich zu kochen, manchmal gelingts, manchmal weniger. Auf festtägliche Aufforderungen zu Fressorgien reagiere ich zunehmend allergisch, will mit einfachen, bescheidenen Mahlzeiten dagegen halten. Statt immer noch mehr, noch mehr, möchte ich weniger: ein Teller Suppe vielleicht. Mit dem Schenken verhält es sich gleich: Wieviel wertvoller als alle Schätze von Juwelieren, Boutiquen und Mediamärkten ist doch ein kleines, liebevoll erdachtes Geschenk, oder ein wenig Zeit, Zuwendung und Verstehen.  Als Zeichen der Wertschätzung für Menschen, die einem wichtig sind.

Ich werde eine Kerze anzünden und still dem leise flackernden Licht zusehen, bis sie niedergebrannt ist und  von selber erlischt.

Ja, wären da nicht die in der Gruppe gemeinschaftlich handgefertigten Delikatessen aus dem kürzlich besuchten Pasteten- und Terrinenkurs. Wie war das mit der Suppe? Hmmh… kann man doch nicht verderben lassen: Suppe next year.

Besinnliche Weihnachten!

Robert

[Fotos aus den Schaufenstern des Puppenmuseums Basel]

50 thoughts on “Das traurige Dekolletée”

  1. Lieber Robert, wie wahr, was du da schreibst.
    Genießt die gemeinsame Zeit, die handgefertigten Delikatessen, den Wein, die Kerzen….habt es gut miteinander.
    Herzliche Grüße an dich und Frau L.
    Eva

    1. Liebe Eva, es wird schon werden. Die Dose mit den billigen dicken Erbsen ist eingekauft. Die öffne ich am Sonntag zur Erinnerung an schlechte Zeiten. Danke für deine Grüsse, nimm ebensolche mit in das ferne Hamburg samt Gruss an Knut!

  2. Vielleicht sind diese *Materialschlachten* ein Kompensieren, ein Versuch, die Kälte zu verdrängen? Ich hole mir nun eine Portion bunte Fröhlichkeit ab dank deinen Insta-Fundstücken…
    … und zweifle keine Sekunde, dass sich an deiner Kerze gut wärmen läßt. Einen friedlichen Jahresausklang, lieber Robert

  3. Bei uns ist es warm – so viel Kinderlachen und gemeinsames Backen schon zuvor. Und am Heiligabend haben wir Omi bei uns und freuen uns darauf, sie mit unseren Liedern und kleinen Gedichten und musikalischen Darbietungen zu begeistern…
    Ich halte mich aus dem Konsumrausch auch völlig heraus – aber ich habe auch gar keine Zeit, großartig ’shoppen‘ zu gehen – viel lieber stehe ich stundenlang mit meiner Ältesten in der Küche und verziere Plätzchen. 😀
    Dir und deiner lieben Frau gesegnete Weihnachten und einen guten und fröhlichen Start ins neue Jahr, lieber Robert! ❤
    Yushka

    1. Habs gesehen, was ihr alles gebacken und vertortet habt. Du bist ein unglaublicher Familienmensch und bringst soviel zustande. Da krieg ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke, wie wenig mir gelingt: Habt ein lustige Fest und auch ein gutes, neues Jahr!

  4. Ja, richtig siehst Du das. Es bringt mich zum Schmunzeln, wenn ich an den fuer mich obligaten Salami denke, der nach den Socken ausgepackt werden durfte. Da dies ein kulinarischer Blog ist, erwaehne ich hier das Standard-Heiliabend-Menu meiner Kindheit, nach dem Absingen der Lieder und der Bescherung aufgetischt: Kartoffelsalat mit einem Paar heissen St.Galler Schueblig fuer jede/n, dazu Schnitten von einem dunklen Dreipfuender, letzterer fuer 98 Rappen vom Beck. Auch ich trauere dieser Zeit nicht nach, wuerde jedoch hier am Heiligabend oder auch gerade jetzt gerne einen St.Galler Schueblig und Herdoepfelsalat essen.
    Ich wuensche Dir und Frau L. schoene Festtage und alles beste, vor allem Gesundheit und Lebensfreude.
    Erich

    1. Einen Salami hab ich immer zu Hause. Nicht nur an Weihnachten.
      Bei 27°C Durchschnittstemperatur wirst du dich lieber an die Küche deiner Frau halten und dabei den Schüblig vergessen. Die Lebensfreude wird bestimmt wieder zunehmen, parallel zum Sonnenstand. Habt schöne Festtage, zuhause werdet ihr von dem Rummel nicht viel mitkriegen.

  5. Mit zunehmendem Alter verändert sich das Weihnachtsfest habe ich für mich festgestellt.Als Kind waren es Lichter, Christbaum, Geschenke,Unbeschwertheit.Dann auf einmal waren die eigenen Kinder im Vordergrund, und ich habe alles dran gesetzt, dass sie eine schöne Zeit hatten. Heute sind für mich , gerade an Weihnachten, Familie, gemeinsam verbrachte Zeit, Tradition und Erinnerungen sehr wichtig. Gut Essen ja, aber eher etwas was man übers Jahr nicht unbedingt kocht, oder etwas was es „früher“ immer gegeben hat…. Ich wünsche dir und deiner Frau ein sehr besinnliches Weihnachtsfest, auf dass ihr es so verbringen könnt, wie ihr euch das wünscht. GLG Malou

    1. Das stimmt, diese Veränderung merke ich sogar an meinen letzten 10 Blogjahren. In vielen Familien wird gottseidank nach wie vor an den Traditionen festgehalten. Da bei mir kein Familienclan mehr seine Rechte fordert, mache ich es mir erstmals sehr einfach. Liebe Malou, Du wirst es dir nicht nehmen lassen, etwas Besonderes zu kochen. Und das ist auch gut so!

  6. Du hast recht. Ich finde es auch sehr anstrengend, dass vor allem der Heilige Abend immer mehr zur Fressorgie verkommt. Als wäre den Leuten fad und sie müssten die Leere füllen. Bei mir zu Hause eigentlich ein Fastentag, ursprünglich mit Gemüsesuppe und, weils das Fräulein sonst verweigert hätte, mit Bratwürstel dazu. Der 24. ist mit Kindern ohnehin stressig genug. Angefangen vom Christbaumaufputz über heimliche Geschenkepackerei, Familienbesuche… soll jetzt am Abend auch noch ein fünfgängiges Menü auf den Tisch. Das Desaster lässt meist nicht lang auf sich warten. Weihnachten endet für viele Jungfamilien (die älteren sind meist entspannter) zunehmend im Heulkrampf der Mutter unter dem Christbaum (ich kenne mittlerweile keine Ausnahme und war einst selbst betroffen davon). Der 1.Feiertag ist sogesehen ein Festtag. Da wird gefeiert, dass der Heilige Abend ohne großem Eklat über die Bühne gegangen ist ;-)) Da darfs dann ein üppiger Braten sein, der sich im Rohr von alleine brät. Ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest wünsche ich und danke für die kritischen Worte. Lieben Gruß aus Wien von Frau Ziii

    1. Den ganz Jungen wiederum passt das ganze Familientheater ohnehin nicht, die gehen lieber an ein x-mas-party, wo sie unter sich sind. Gut, dass ich schon zu den Älteren zähle und es ruhiger angehen darf. Hier gibts Hackbraten mit reichlich Sauce, das reicht dann für 3mal essen. Liebe Frau Zii, Ihnen und ihrer Familie wünsche ich schöne Festtage!

  7. Ich habe das Fest meiner Kindheit auch in deutlich anderer Erinnerung… Nichts bleibt eben, wie es war. Und wir ziehen uns in diesem Jahr zum ersten Mal gänzlich aus dem Trubel.
    Dir und Frau L. ebenfalls besinnliche Feiertage!

  8. Du sprichst mir aus dem Herzen, lieber Robert.
    Weihnachten ist immer genau das, was wir draus machen. Und wenn uns der Konsum in den Städten noch so anschreit, wer sagt, dass wir zurückschreien müssen?
    Ein paar Kerzen, liebevoll gekochtes Essen, ein gut ausgesuchtes Geschenk. Das an einem besinnlicher Abend mit lieben Leuten. Alles was darüber hinausgeht, ist (mir) zu viel.
    In diesem Sinne wünsche Dir und Deiner Frau frohe Weihnachten!
    Herzlichst Kari

  9. Ich habe an die Kollegen jeweils ein halbes Stück Seife verschenkt, original aus Aleppo, aufgeschnitten mit grünem Kern . Mit einem Begleittext zur Seife, Kultur deren Produktion und Ohnmacht angesichts der Politik.
    Für die Feiertage freue ich mich auf die mittlerweile drei Enkelkinder – das größte Geschenk überhaupt
    In diesem Sinne frohe Weihnachten und alles Gute zum neuen Jahr!

    1. Wenn der Letzte totgebombt ist, ist Ruhe. Grabesruhe. Schlimm was dort passiert. Uns bleibt nur noch der Rückzug ins Privatleben. Oft frage ich mich, welche Welt wir Enkelkindern hinterlassen werden. Aber Schwermut verbessert auch nichts. Ein gutes, besseres Jahr wünsche ich euch.

  10. Es isch eigentlig scho alles gsait worde – und i heb‘ s sit Joohre genau gliich. Im Momänt wäärweis‘ i no zwysche eme Chääsfondue und eme Häärdepfelsalat mit ere „Morteau“-Wurscht (> em Houdini si Schüblig uf franzeesisch). Meh bruucht’s nämli gar nit.
    Dir/Eych wynsch‘ i frohi und ruehigi Dääg (nit z‘ viil Lärme am Joohresänd) und e guete Rutsch. Glyychzytig bedangg i mi gärn und häärzlig fir die viele vergniegte Stunde mit und rund um di Blogg.

    1. es ist an mir, mich zu bedanken für deine erfrischenden Kommentare im heimischen Dialekt: ich würde Morteau wählen und dann zum Neuenburger Saucisson greifen 😉 Alles Gute auch für Dich!

    1. Danke für die Musikstücke, sobald Ruhe ist, werde ich mich ans Rätselraten machen.“was einfaches kleines“ können bei dir nur Würstchen mit Kartoffelsalat sein 🙂 Gute Wünsche an Dich und deine Familie!

  11. Man kann, so pflegen meine lieben dänischen Nachbarn zu sagen, eine Kerze nicht ausblasen, wenn man noch Mehl im Munde hat. Das ist auch gut; so brennt sie, wenn sie brennen soll. Ich erinnere mich an eine Kinderweihnacht, an den – für mich als Dreikäsehoch – riesigen Tannenbaum auf einer mit buntem Papier geschmückten Kiste, an Schnee auf dem Dach und an die immensen Sauerbraten meiner Großmutter, an Kompott, Kerzen und ein kleines Stück von Bach, das ich bis heute an Weihnachten haben muss. Die Prasserei muss alles Jahr auf Jahr wie neu und lauter anpreisen, aber die Erinnerung ist ein Paradies, und ihre Farben sind wunderbar. Ich wünsche Euch beiden und uns allen eine Weihnacht, die eine Erinnerung in sich trägt, eine Freude, die nichts vermisst, und einen heiteren Ausblick aufs Neue Jahr.

    1. Lieber Herr bee, Danke für ihre so einzigartig und wunderschön formulierten Worte. Damit haben sie mich gerührt und doch noch in Weihnachtsstimmung gebracht. Auf ein gutes, neues Jahr!

  12. Danke für die Visitenkarten schönen Rezepte und Anregungen vom fast schon vorigen Jahr, ich wünsche ein frohes Fest und weiterhin, uns allen, Freude am kochen.
    Lg aus Wien, Bernhard

    1. Nein, nicht Danke für die Visitenkarten, sondern für die vielen schönen Rezepte, meine Autovervollständigung wollte wohl lustig sein.

  13. Lieber Robert, auch ich möchte dir ein wunderschönes, entspanntes und vor allem friedliches Fest wünschen, mit genau dem Essen, das ihr euch wünscht 🙂 Und auch von mir ein dickes Danke für deine wunderbaren Rezepte, Texte, Fotos, die immer so wunderbar inspirierend sind ❤

    1. Danke Britta für deine langjährige Lesetreue, der ich im Moment so gar nicht gerecht werde, irgendwann muss ich meine 300 abonnierten foodblogger auf eine noch zu bewältigende Zahl reduzieren. Damit ich für die wesentlichen, langjährigen Kontakte wieder Zeit habe. Auch dir und deiner Familie wünsche ich ein schönes Fest!

  14. Lieber Robert,
    deinen Gedanken kann ich mich nur anschließen. Leider führt so ein Konsumdruck dazu, dass Weihnachten ganz und gar nicht das friedliche Fest ist, das uns in der Werbung vorgegaukelt wird. In Wien sind die Frauenhäuser zu Weihnachten so voll wie das ganze Jahr nicht. Und ich fürchte, dass Wien da nicht allein dasteht.

    Ich freu mich übrigens sehr, dass es hier nicht ganz still geworden ist.

    Dir und Frau L. wunderschöne und vor allem geruhsame Weihnachten!

    1. Die romantische Vorstellung von Weihnachten lässt sich nur selten in die Realität umsetzen. Der vorweihnachtliche Stress, der Zwang, glücklich sein zu müssen, das enge Zusammensein mit Familie und ungeliebter Verwandschaft führen dann zur Entladung.
      Danke, liebe Susi, für deine guten Wünsche. Für stille Weihnacht ist gesorgt. Weihnacht ist freiwillig.
      Dir und deinem Mann die besten Wünsche!

  15. Lieber Robert

    Bei uns gab es früher an Heiligabend Kartoffelsalat und Wienerli. In späteren Jahren liess das Budget auch mal ein Nussschinkli statt Wienerli zu. Zwei, drei Geschenke für die Kleinen und von den Kindern ein Päggli für die Frau Mama. Nicht mehr und nicht weniger. Kein Perlhuhn, kein Kaviar, kein Trüffel, kein Champagner, keine teuren Präsente und trotzdem werde ich diese Abende nie vergessen, denn ich durfte sie im Kreis meiner Familie verbringen. Und das kann kein Luxusprodukt dieser Welt je aufwiegen.

    Ich wünsche euch besinnliche Festtage, eine doppelte Portion Gesundheit und schicke euch ganz liebe Grüsse ans andere Rheinufer.

    P.S. Und natürlich einen guten Rutsch, falls wir uns vorher nicht mehr „lesen“. 🙂

    1. Luxus kann Liebe nie ersetzen. Schön zu lesen, dass du in einer Familie mit Liebe aufwachsen durftest. Das trägt dich durchs ganze Leben. Auch von mir liebe Grüsse zu Weihnacht und dem Jahreswechsel ins Grossbasel. Meingott, wie weit liegt denn das von Kleinbasel entfernt? 1000 km? Bitte stupfen, wenn du mich siehst, Ich überschreite die Rheindemarkationslinie jeden Tag ein- bis zweimal. Da müssen wir dem Zufall mal nachhelfen 😉

  16. Herzlichen Dank für wieder ein Jahr Ausflugsberichte, Rezepte und kulinarisches Feuilleton. Für mich ist es immer beglückend, dein Blog zu lesen. Für 2017 ganz viel Gesundheit für dich und Frau L..

    1. Herzlichen Dank und meine besten Wünsche an dich. Im Moment wars strub mit der Gesundheit aber wir hoffen mit dem neuen Jahr wieder auf bessere Zeiten. Mit Reisen ist derzeit nichts, aber ich bin schwer am Planen!

  17. KAVIAR LÄUFT KARPFEN, GANS UND LACHS DEN RANG AB.
    Jahr für Jahr wird zu Jahresende höher gestapelt, kulinarisch und pyrotechnisch. Doch es gibt sie zum Glück noch, Zeitgenossen, die sich diesem Wettrüsten verweigern und stattdessen für Augenblicke des Rückzuges und der Erkenntnis, für Stunden des in sich Hineinhorchens und der Entspannung, für Tage der Zufriedenheit und Dankbarkeit, der Hoffnung und des Vertrauens plädieren. Wie wohltuend! Vielen Dank für diesen couragierten Beitrag.

    1. Danke Pius, mein Beitrag widerspiegelt nur meine persönliche Haltung, die Welt kann und will ich damit nicht verbessern. Ich bin kein Kämpfer, der auf Barrikaden steigt und andere zu seiner Überzeugung bekehren will. Die Welt ändert sich nicht. Sie ist, wie sie ist, wie sie war, und wie sie sein wird.

  18. Komme auch ursprünglich aus einer Vergangenheit mit Heilsarmee aus der Familie meiner Mutter, die mir heute schon so vergangen erscheint. Wir essen mit Mutter und den Kindern Raclette. Das Christkind hat in den Jahren mehr und mehr an Grund verloren. So freuen wir uns an den brennenden Kerzen des Baumes, ein Licht, dessen Existenz wir uns gewiss sein können. Frohe Weihnachten trotzdem. Ohne Licht sieht man nichts mehr.

  19. Lieber Robert, vielen Dank für deine Worte, nicht nur heute, immer wieder komme ich hierher auf der Suche nach Inspiration und dem „wie mache ich das“.
    Weihnachten im Kreis der Familie- für mich ein sehr hohes Gut, vielleicht weil meine Familie so früh schon amputiert war. Heiligabend, eher schlicht, ich arbeite ja an diesem Tag. Um die Gans versammelt sich die mittlerweile erweiterte Familie, gelegentlich werden auch Freunde eingeladen die eine solche Freude schätzen. Heute ists wieder soweit, ich stecke in den Vorbereitungen.
    Dir schicke ich ein Stück meines Lächelns, das sich seit Tagen in meinem Gesicht hält, und wünsche dir alles Gute, stehe auch gerne mit Rat zur Seite
    Christine

    1. Das ist wohl der zündende Funken, der den Baum zum Leuchten bringt: die Familie. Wer hat, der hat, wer nicht hat, hat nicht. Dein Lächeln nehme ich gerne mit, sorgsam eingewickelt in ein Taschentuch wird es mich die nächsten Tage hindurch begleiten. Danke.

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