Stangenselleriesalat mit Orangen

Insalata di sedano 0_2009 11 16_3694

Bevor die Zeit der Völlerei beginnt, schnell noch einen Salat eingeschoben. Dieser winterliche Insalata di sedano con arance stammt aus dem Buch Verdura italiana, von Yvonne Tempelmann, einer Schweizerin, die ihre Zelte in Montefollonico (Toskana) aufgeschlagen hat. Angerichtet im Abendkochkurs der Berufsfachschule Basel.

Zutaten
für 4 Personen
1 Stangensellerie
2-3 grosse Bioorangen
1 Granatapfel (steht nicht im Buch)
Salz, Pfeffer
4 Elf. Olivenöl
25 g Pinienkerne, geröstet

Zubereitung
(1) Äussere Stangen, grosses Blattwerk und Wurzelansatz entfernen, Fäden mit einem Sparschäler entfernen, Stengel schräg in feine Scheiben schneiden.
(2) Mit dem Sparschäler Streifen von der Orangenschale schneiden, die Streifen in feine Julienne schneiden.
(3) Die weisse Haut der Orange wegschneiden, vierteln, in feine Scheiben schneiden. Auf dem Sellerie anhäufen.
(4) Granatapfel halbieren, Kerne herauslösen.
(4) Würzen, Olivenöl darüber träufeln, Pinienkerne aufstreuen und mit Selleriegrün garnieren.

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35 Kommentare zu „Stangenselleriesalat mit Orangen“

  1. Nicht doch! Der verderblich Zunahmekost zugetan erweist sich der Salat auch in späteren Jahreslagen für zwischendurch als angenehm, einfach mal ausprobieren, weiterhin 😉

    Sehr delikat und vom Aroma feiner ist der Wassersellerie, wächst fast in ganz Europa in sauberen Bächen, sehr selten auch im Handel anzutreffen (versteckt in Brunnenkresse), dominiert nicht in Speisen und würde sich für rezeptlich nicht vorgesehene gesunde Granatapfelkerne sowieso eignen.

  2. Robert, wer gibt sich hier denn der Völlerei hin? Wir alle doch nicht oder ?! 🙂

    Aber so eine geballte Ladung Vitamine zwischendurch ist doch immer gut.

  3. …der könnte mir wahrscheinlich auch gut auf die Beine helfen, denn ich liege momentan total flach. Ein paar Vitamine in dieser Form sind mit sicherheit angenehmer als die aus der Pillenbox.
    LG Andy

  4. Lieber Robert, verstehe ich nicht recht: ist die Orangenjulienne Dekoration oder wird diese tatsächlich mitgegessen? Letzteres kann ich mir nicht vorstellen.

  5. Das tut gut, ein frisches Salatrezept! Das wird mein Mittagessen werden, sogar ohne einkaufen zu müssen. Foodblogs sind schon etwas Feines und Deiner ganz besonders.

  6. E regelrächti Vitaminbombe – fein gseht das us! Und doch e Froog derzue: kai Balsamessig, kai Zitronesaft, eifach nüt wo eglai suur isch und derzue passt? Suur macht doch bekanntligerwiis luschtig 😉

  7. Hallo – was für eine farbenfrohe wunderbare Vitaminspritze… lecker ich mag Stangensellerie sehr gerne – eine tolles Rezept das sicherlich ganz ganz bald nachgemacht wird -allerdings für mich alleine da dies maximal meine Mutter mitessen würde…Vielen Dank für das Rezept und das tolle Foto

  8. Das Rezept zieht den Sommer rein in die winterliche Zimtkuchl. So stell ich’s mir gerne vor: Leichtigkeit unterm Winterpelz. Und Italien ist immer noch ein Stück wärmer als hier. Und Orangen tragen immer noch die warme Sonne in sich. Schön und einfach!
    elisabeth

  9. Wird dem Hüftspeck sicher guttun, an dem einen oder anderen Tag. Jetzt ess‘ ich aber erstmal’n Stück Stollen. :o) Und versuche mich an Deinem Läckerli-Rezept.

  10. @kulinaria: bitte erst vorkosten. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht !

    @Eva: Ich bin ja schon feste dran, Pasteten zu backen, da war so ein Rohkostsalat schon passend.

    @chefkoch Andy; ohje haben Dich die Schweinderl erwischt ? Gute Besserung, hoffentlich verhungern Dir deine Anvertrauten währenddessen nicht.

    @Bolli’s Kitchen: In Paris kennt man da bestimmt keine Unterschiede mehr.

    @kochschlampe: wir sind spät dran heuer mit den Keksen. Hoffentlich reichts noch bis zum 24. ten.

    @sammelhamster: es gab noch einen Folgegang 🙂

    @DerSilberneLöffel: bei Allergien sind wir vom Glück begünstigt.

    @Isi: reine Vorsichtsmassnahme. Ich hab doch keine Interesse daran, wenn mir die Leser wegen Übersättigung fernbleiben.

    @Christine: wer sich durch Rohkostteller von Frau L. durchgearbeitet hat, für den sind weder rohe Kartoffeln noch Orangenjuliennes ein Problem. Doch, die werden mitgegessen, feingeschnitten natürlich. Wenn Dir das zu heftig ist, in heisses Wasser werfen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen und absieben.

    @Susa: der Teller stammt zwar aus einem Buch über italienische Küche, in Italien würden solche Rohkostteller wohl kaum gegessen.

    @Basler Dybli: nein, im Rezept steht nichts davon, wenn Du gerne lustig bist, kannst Du etwas O-saft darüberpressen.

    @alissa: seit ich in Italien vor Jahren Stangensellerie kennengelernt habe, mag ich ihn. Er verleiht jedem Salat das gewisse etwas.

    @Elisabeth: auch wenn man den Winter und die Kälte mag, darf man ihn überlisten, und er nimmt einem ds nicht krumm. lg.

    @Claus: ein Koch, der nicht zum Essen kommt, das würde mir nicht gefallen.

    @Mestolo: die Leckerly haben wir schon hinter uns. Wie letztes Jahr gemacht, etwas mehr Grobanteil bei den Nüssen, etwas mehr Honig anstelle des Birnenkonzentrats. Sind fein geworden.

    @Elisabeth: es kommt noch genug ungesundes bis zu Weihnachten, wir sind bereits am Vorschlemmen 🙂

    1. „Heftig“ ist genau das passende Wort, Robert, aber ich muss es jetzt wissen, morgen wird der Salat gemacht, auf jeden Fall „heiß“ übergossen!

      Aber mal ehrlich, müssen die Schalen dran, sind die wirklich das i-Tüpfelchen??? oder nicht doch eher ein optisches Kriterium???

      1. nicht den ganzen Salat heiss übergiessen. Nur die Zesten 🙂 Wer sie nicht mag lässt sie weg. Ich mag sie und finde, sie gehören auch drauf.

  11. wie schön! erst einmal musste ich aber die augen reiben und nochmal auf den kalender schauen, denn heut ist doch mitwoch?!

  12. auch ich muss mich doch sehr wundern….Mittwoch und ein blog, wenn auch ein leichter! Ich mag Stangensellerie, somit kommt das auf die Nachkochliste.

  13. originell, mal statt dem üblichen fenchel stangensellerie von orangen begleiten zu lassen. wo wir stangensellerie doch soooo gerne mögen!

  14. @Hannes: Fruchtsalat 🙂

    @nina: wir essen den Salat immer separat.

    @pinklady:
    @kitchenroach:
    ich arbeite bis Weihnachten durch. Leiste mir danach ein paar freie Tage zum Aufräumen.

    @reibeisen: Stangensellerie ist oft so gross, dass man im Kleinhaushalt kaum Verwendung hat dafür. Dabei finden wir ihn auch sooooo gut.

    @Rosa: original italienisch-schweizerisch.

  15. Was für ein feiner Salat! Stangensellerie wird in meinem Kleinhaushalt sehr gerne gegessen, so groß kann er gar nicht sein, daß er nicht verputzt wird :-). Orangen und deren Zesten (liebe ich und denke dabei an selbst gemachte Orangenmarmelade – mmmh) stelle ich mir wunderbar dazu vor. Nur auf den Granatapfel kann ich verzichten (überzeugt mich geschmacklich überhaupt nicht, ist allerdings dekorativ). – Danke für das schöne Rezept.

  16. Das Rezept hat mir sehr gut geschmeckt und den restlichen Stangensellerie verwende ich morgen – ich werde den Salat nämlich gleich noch einmal zubereiten. Hihi. Dabei werde ich allerdings etwas sparsamer mit den Orangenschalenjulienne und etwas großzügiger mit den Pinienkernen umgehen. Das Rezept ist auf jeden Fall gemerkt.

  17. @Charlotte: Selber hätte ich auch keinen Granatapfel gekauft.

    @Rhabarber: Du musst bei der Orangenjulienne nur darauf achten, dass von der weissen Haut der Orange nichts mitkommt. Dann schmeckt sie weniger bitter.

  18. Tolles Foto und ein wunderbarer Salat. Danach ist man wohl wach. Die Zusammenstellung ist klasse. Rohe Kartoffeln habe ich im Kindergarten beim Stempeldruck probiert und dabei wird es auch bleiben. Sag jetzt nicht, dass sie kleingeraffelt ein Genuß sind. Wo ist der schöne Schnee?

  19. @Poulette: der Schnee ist abgestellt, nach dem er zu (Ab)stürzen auf Glatteis geführt hat. Das mit den Kartoffeln war wieder mal pure Übertreibung.

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