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Freitagstexter: Siegerehrung Traumboot

Am Bild kann es nicht gelegen haben. Eher an der Sonne, die sich mit wärmenden Strahlen zeigte, zum Picknick im Grünen oder je nach Couleur zum mitmarschieren unter roten Fahnen aufforderten. Die Teilnahme am dieswöchigen Freitagstexter war schlecht wie schon lange nicht mehr. Möglich, dass die seit Wochen schwelende Freitagstextermüdigkeit einer Revolution bedarf. Fragt sich bloss von unten oder von oben.

Das Quorum von 3 Teilnehmern wurde immerhin erreicht. Zu betexten war das Bild der beiden rauchenden Norwegerinnen im Boot.

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Die drei durften -auf Notizzettel geschrieben- in einen Beutel. Der Jüngste mit der schönsten und lautesten Stimme sowie den härtesten Ellbogen setzte sich gegen die andern durch und warf sich sozusagen in meine im Dunkeln tastende Hand. Also ist er der logische Sieger.

rufus, der schon seit Jahren über seinen Titel nachdenkt… mit:

„Erwischt – beim Trockentraining“

 

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sein erster Gewinn des Wettbewerbs. Blutauffrischung für den Freitagstexter. Stress für rufus. Beiden zum Vorteil. Gratulation zum Gewinn und auf Wiederlesen in der nächsten Folge des Freitagstexters am 05.05.2017 bei rufus.

Freitagstexter: Steig in das Traumboot

Im Cocktailsessel Platz nehmen, auf den roten Knopf am nierentischförmigen Kommandopult drücken und schon ist der güldene Pokal wieder bei mir zu Gast (das Bild der Kommandozentrale ist hier zu sehen). Danke an Herrn bee. So einfach geht das beim Freitagstexter.

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Das heutige Foto stammt aus dem norwegischen Nationalmuseum für Fotografie (Preus-Museum): ein Selbstporträt der beiden Berufsfotografinnen Marie Høeg (1866-1949) und Bolette Berg (1872-1944). 1980 wurden 440 Glasnegative, die fotografische Hinterlassenschaft der beiden Frauen, in einem Schuppen gefunden. In ihren privaten Selbstbildnissen experimentierten die beiden Fotografinnen mit vertauschten Geschlechterrollen. Beide, vor allem Marie Høeg, setzten sich engagiert und vehement für Gleichberechtigung, Menschenwürde, die Selbstbestimmung von Frauen und das Recht ein, ihre eigene Identität zu definieren. 31 der privaten Bilder aus dem Besitz des Museums sind auf flickr zu sehen. Interessante Bilddokumente aus einer Zeit, als Frauen -viel mehr als heute noch- um ihre Rechte kämpfen mussten. Bild gefunden über Anne Seubert.

Wie jeden Freitag sind Blogbesitzer aufgerufen, das obenstehende Bild in einem -oder gleich mehreren- Untertiteln zu kommentieren. Witzig, nachdenklich, cool, Prosa, Schüttelreim: alles darf, nichts muss. Mitmachen dürfen alle, gewinnen können aber nur FreitagstexterInnen mit eigenem Blog (oder mit Gastrecht auf einem Blog)

Die Spielregeln stehen seit Moses Zeiten hier. Freitagstexterneulingen ans Herz gelegt.

Der Wettbewerb läuft bis Dienstag, 02. Mai 2017, 23:59:59 Uhr.

Mittwoch, 03. Mai 2017 wird der Gewinner unter Ausschluss des Rechtswegs gekürt und der Pokal hier im Blog virtuell übergeben. Die Siegerin/der Sieger verpflichtet sich, am Freitag, 5. Mai 2017 den nächsten Freitagstexter auszurichten und wird dafür in den exklusiven Kreis freitäglicher Gelegenheitspoeten aufgenommen.

Freitagstexter: Flaschen leer. Siegerehrung

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Neues Jahr. Neuer Schwung. Nach Abzug der Neujahrsgratulanten verblieben 9 Teilnehmer. 

Prosit Neujahr

Vier elegante Damen galt es zu betexten: Folgende 3 Beiträge schafften es aufs Podest:

Bronze: pfefferoni drängt zur Eile: „Schönsaufen 2.0: Wer als Letzte die Flasche leer hat, muss den Dorftrottel heiraten“

Silber:  kulturflaneur formuliert feministische Anliegen: Die Riot-Girls am Halbfinal des legendären Ex-und-hopp-Wettbewerbs: „Für den Final nehmen wir dann Magnum-Flaschen!“.

Gold holt sich die Berlinerin: holy fruit salad! mit ihrem doppelsinnigen Text: „Was tut man nicht alles für einen ordentlichen Shitstorm per Flaschenpost“

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erste Teilnahme durch creezy von holy fruit salad! und voll dabei! Gratulation zum Gewinn und auf Wiederlesen in der nächsten Runde am 06. Januar 2017

Freitagstexter: Prosit Neujahr!

Prosit Neujahr
Bildquelle: http://www.vintag.es/

Erster Nachrückender von Zweien zu sein, ist eine Auszeichnung, die nur selten vergeben wird. Diesmal beschied mir der Rücktritt des bloglosen und fernab weilenden Siegers hubby die  ehrenvolle und schwierige Aufgabe, den letzten Freitagstexter dieses Jahres ausrichten zu dürfen.   Schwierig deshalb, weil sich die Bewohner deutsch sprechender Nationen weitgehend dazu entschlossen haben, ihren Silvester-Sekt an südlichen Badestränden leerzutrinken. Mein Bild nimmt das Thema auf, allerdings in gediegener Form, man beachte die makellose Haltung der vier Damen und ihre elegante Beherrschung des Tragens ihrer Handtaschen. Einmal Dame, immer Dame.

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Wie immer gilt es, das Bild mit einem Untertitel zu kommentieren. Vorzugsweise in angeregter Runde mit Gästen in Silvesterlaune während des Bleigiessens oder dem Abfeuern von Tischbomben. Der beste Vorschlag -oder gleich mehrere- werden an mich weitergereicht. Wie immer von einem, der einen Blog sein Eigen nennt. Oder ausser Konkurrenz.

Die Kommentarfunktion ist ab sofort bis Dienstag, 03. Januar 2017, 23:59:59 Uhr durchgehend! geöffnet.

Wer die in ein paar Zeilen festgehaltenen Teilnahmeregeln lesen will, mag das hier tun.

Mittwoch, 04. Januar 2017 wird der Gewinner unter Ausschluss des Rechtswegs gekürt und der Pokal virtuell übergeben. Die Siegerin/der Sieger darf am Dreikönigstag, Freitag, 06. Dezember 2017 den nächsten Freitagstexter ausrichten.

Meine Damen und Herren, der Silvesterball liegt bei Ihnen. Enttäuschen Sie mich und das neue Jahr nicht schon an den ersten Tagen. Werdet FREITAGSTEXTER!

Freitagstexter, der Sieger der Steine

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Die Teilnehmerzahl am aktuellen Freitagstexter, der -neben dem deutschen Buchpreis- wichtigste literarische Preis, den die deutsche Literaturszene zu vergeben hat, hielt sich, sagen wir mal in Grenzen, war matt. Der Pokal glänzte nicht, schimmerte fahl, als ob er aus gelb eloxiertem Aluminium bestehen würde. Das kommt davon, wenn man den Pokal vor der Übergabe nicht mit dem Putzmittel der Putzblankwerke abreibt. Danke Erich Kästner für den tipp.

Immerhin war zwischen fünf gültigen, hochkarätigen Beiträgen auszuwählen und die Regeln fordern nur einen Sieger.

Hubbie erinnert an das altenglische, traditionelle Volkslied Scarborough Fair: „Ask him to reap it with a sickle of leather, Parsley, sage, rosemary and thyme…“, das es auch in unzähligen modernen Versionen zu hören gibt.

Bee überzeugt mit dem pharmakologischen Wissen eines Homöopathen: „Den hohen Gehalt an Vitamin C sieht man dem Steinbrech gar nicht an“

Kulturflaneur brilliert mit dem finalen Heilsversprechen: „Diese Kur ist nicht schmerzfrei, aber nach der Steinigung sind alle Schmerzen garantiert weg“

Die Jury entschied sich für Houdini als Sieger mit „… und Rolling Stones heben die Stimmung!“

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Houdini holt sich den Pokal zum ersten Mal und entführt in nach Thailand. Gratulation zum Gewinn und auf Wiederlesen in der nächsten Runde am Freitag, 02. Dezember 2016 im Blog Houdini.

NB. Der Pokal ist wieder auf Hochglanz poliert

Freitagstexter: Gegen Schmerzen und Entzündungen

Diesmal waren es die Würfel von Pfeff.eroni.de, die mir den virtuellen Wanderpokal für das Betexten eines türkischen Wackelsitzes -wieder einmal- für ein paar Tage anvertrauten. Vorgestern besuchte ich den Merianschen Kräutergarten in Basel. Die in der Erde steckenden Schilder geben Aufschluss über das, was hier wächst. Oder auch nicht.

Blogbesitzer und -abstinenten (dann aber ausser Konkurrenz) sind aufgerufen, das obenstehende Bild in einem Kommentar mit einem -oder gleich mehreren- geistreichen und witzigen Untertitel zu versehen. Das Bild ist heikel und nicht einfach zu untertiteln. Steine sprechen nicht und Schmerzen sind kein Anlass zum Schenkelklopfen; Herzliches Lachen kann aber auch Schmerzen überwinden. Probieren wir es doch!

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Die Regeln sind in einfachem Deutsch gehalten und stehen wie immer hier. Nur Lesen sollte man können.

Der Wettbewerb läuft bis Dienstag, 29. November 2016, 23:59:59 Uhr.

Mittwoch, 30. November 2016 wird der Gewinner unter Ausschluss des Rechtswegs gekürt und der Pokal virtuell übergeben. Die Siegerin/der Sieger darf dafür am Freitag, 02. Dezember 2016 den nächsten Freitagstexter ausrichten. In keinem andern Wettbewerb sind die Gewinnchancen so hoch.

Freitagstexter: Siegerehrung ohne Kuss

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Eine schwierige Runde. An Heiratsanträgen und liebestollen Radfahrern wollten sich nur wenige die Finger verbrennen. Aus eigenem Erleben weiss ich zu berichten, dass ich mich über den Kommentar von Micha gefreut hatte, denn die wollte einen Kuss von mir einfordern. Sofort. Was wiederum Frau L. missfiel, und das auch sofort: Du Esel, die meint doch nicht du, also dich, sondern sie meint mit du ihn, den auf dem Foto!.….. Also nicht mich, sondern den, der Rad fährt? Alles klar. Wie man sich doch an Personalpronomen irren kann.

Hier nochmals das Bild:

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Gefallen hat mir Baslerdybli (ausser Konkurrenz) mit:
„Giro d’amore“. Treffender kann man die Szene nicht beschreiben.

Silber geht an den bloglosen hubbie mit:
„Fahr mal einen Achter Guido, dann gibt es noch einen Bacio auf die andere Wange“

Bei Gold war sich die Jury uneinig. Ich gab meine Stimme -ungeküsst- für Micha vom Blog grain de sel:
„Wenn ich nicht sofort einen Kuß von dir bekomme, drehe ich am Rad…“

Dagegen erhob Frau L. Einspruch und votierte für den Herrn bee vom Blog zynaesthesie mit:
„Im letzten Augenblick hatte sich Georg qualifiziert fürs Hoch-Zeitfahren“

Patt.

Also musste das Los entscheiden: Gewinnerin ist Micha, die sich damit den Gewinn (den Pokal, um die Sache klar zustellen) nach Frankreich holt.

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Gratulation zum Gewinn und auf Wiederlesen in der nächsten Runde am Freitag, 30. September 2016 im Blog Grain de sel