
![]()
Die lamiacucina GmbH hat beschlossen, künftig einmal die Woche Meerfisch, wenn meerfrisch erhältlich, zu essen. Der Vorsatz, dem Leerfischen der Meere Einhalt zu gebieten, wird mangels Wirkung über Bord geworfen. Als richtige „landlubbers“ bewegen wir uns bei Fischen auf fremdem, glibbrigen Territorium, alle Vorsicht ist deshalb geboten. In Basel frischen Fisch zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Der edelste Lebensmittelhändler der Stadt verkauft praktisch nur noch filetierte Fische, die Damen der Gesellschaft machen sich nicht gerne die Hände schmutzig. Die beste Ware gibt es in dem von Italienern so gern besuchten Warenhaus in meiner Nähe. Gestern hatte es ganze, frische Seezunge. Ich habe sie in Butter mit Salbei gebraten. Eine selten anzutreffende Kombination, kein italienischer Klassiker, aber trotzdem wunderbar. Dazu Petersilien-Intarsien in Salzkartöffelchen (oder umgekehrt). zum Rezept:
Schlagwort-Archive: Kartoffel
Patate, Prugne e Scalogne in padella
Ein köstlicher Kartoffel-Schalotten-Pflaumen-Eintopf mit Schinken für die Fastenzeit. Entdeckt von Frau lamiacucina in einem piemontesischen Weinheft. Während ich mit dem Weinhändler verhandelte, memorierte meine Frau das Rezept. Der Name des Gerichtes und seine Herkunft gingen vergessen. Geblieben ist ein (für mich unerwartet) begeisterndes Gericht, das die Aussage eines Basler Gastronomen widerlegt: „Eintöpfe sind mir ein Greuel. Diese Art zu kochen hat keine Berechtigung. Alles in einen Topf schütten und davonlaufen, nein, das kann nichts Gutes geben“. Ob es wohl am Davonlaufen oder nur am Namen „Eintopf“ liegt? zum Rezept: Patate, Prugne e Scalogne in padella weiterlesen
Casoncelli
Die Ähnlichkeit des Namens mit Casunziei oder Canocèi täuscht nicht, es handelt sich um ein mit Kartoffeln und Taleggio gefülltes Ravioli aus der Region um Bergamo, wird dort aber auch mit Fleisch gefüllt. Zum Rezept: Casoncelli weiterlesen

