Rotwein-Risotto inspiriert von einem Rezept in Dania Luccherinis Buch La cucina toscana della Chiusa, ISBN 3-85502-336-0. Dazu braucht es nicht unbedingt einen teuren Brunello di Montalcino, aber ein gutes Resultat erhält man nur, wenn man einen geeigneten Wein verwendet. Geeignet sind aromatische, „süsse“ Weine (mit „süss“ meine ich nicht den Gehalt an Zucker): dazu gehören viele italienische, spanische und portugiesische Weine, aber auch mit Cabernet-Merlot Blends oder Merlots aus Übersee kann man ein gutes Ergebnis erzielen. Unbefriedigend wird das Resultat mit Weinen, die entweder durch ihre Jugend, ihren Traubencharakter oder ihren Ausbau Säure-, Tannin-, oder Barrique-betont sind. zum Rezept: Risotto al Brunello weiterlesen
Archiv für den Monat September 2007
Cipolle Ripiene con Fonduta
Gefüllte Gemüsezwiebeln. Gefüllt nicht mit dem üblichen Hackepeter, sondern mit einer köstlichen piemontesischen Fonduta, gewürzt mit Amarettibröseln. Passend zum kühleren Wetter. Gegessen in Mailand im Ristorante Don Lisander. Da kommen auch unsere Melanzane her. Freihand nachgekocht von mir. zum Rezept Cipolle Ripiene con Fonduta weiterlesen
Tafelspitz an Kürbiskernölschaumsauce

Restenverwertung nach Matthäus 26,41 ? Da steht doch: „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“. Im Gegenteil ! Das Fleisch (mein Tafelspitz) ist stark und mein Gast (Frau L.) ist willig (an der Fleischverwertung teilzuhaben). Tafelspitzresten an einer improvisierten Schaumsauce aus Kürbiskernöl, dazu Stampfkartoffeln (écrasée de pommes de terre à l’huile de courge). Da kann ich nur nochmals in die Kiste geflügelter Worte greifen: FELIX AUSTRIA. zum Rezept Tafelspitz an Kürbiskernölschaumsauce weiterlesen
Plädoyer für RezCard-Verwaltung, Version 1967
Frau L., die allzeit ordnungsliebende, braucht keine Computer. Die Verwaltung ihrer Rezepte beruht auf Karteikarten. Seit 1967. Änderungen sind rasch nachgetragen. Sie hat sie immer zur Hand, auch am Kochherd, es sei denn, Herr L. hätte sie unter falschen Buchstaben abgelegt. Kochzeitschriften enthalten in der Regel kaum mehr als ein einziges brauchbares Rezept, das wird ausgeschnitten und auf die Karteikarte aufgeklebt. Der Rest kommt ins Altpapier. Plädoyer für RezCard-Verwaltung, Version 1967 weiterlesen
weekend-cat-blogging #117
early morning at about 07h when I am walking along the river rhine, a little, unknown white cat is waiting up for me at the window of house number 73. She let me know about the actual weather forecast.
| cat expecting sun | cat expecting rain |
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and the corresponding outlook at the opposite waterside confirms her forecast. 100% marksmanship: weekend-cat-blogging #117 weiterlesen
Pesche al Recioto
Eigentlich sind es keine Pfirsiche, die ich in diesem Rezept einsetze, sondern die „nectavigne“, über die vor ein paar Tagen schon chili und ciabatta berichtet hat. (Offenbar waren wir am selben Tag bei coop zum Einkauf). Roh gegessen sind sie für mich eher eine Enttäuschung: Bei weitem nicht so saftig wie ein guter Blutpfirsich, leicht mehlig, wie ein schlechter Blutpfirsich. Anzufassen wie eine unreife Nektarine. Ein typisches Händlerprodukt, transportfähig, lange lagerfähig. Pfirsiche in Rotwein kann man auch mit solchen Früchten machen. Also rein in den Wein. Dazu nehme ich einen guten (!) Recioto di Valpolicella, aus der lieblichen Landschaft im Norden von Verona. Er wird aus teilgetrockneten Trauben mit etwas Restsüsse ausgebaut und hat einen ganz leicht bitteren Abgang. Die Pfirsiche werden in Zitronensaft und Wein kalt mazeriert. Andernorts (F) zieht man es vor, die Pfirsiche in Rotwein-Sirup zu kochen. Ich hab sie lieber auf die frische, italienische Art. zum Rezept





