Dieweil sich Frau L. für einen Moebiusschal Wolle einkaufte, ergab ich mich den Verlockungen der Auslage des Woll-Ladens. So muss es bei Bolli’s Metzger Gilles Vérot auch aussehen:
Genau so wie bei Gilles Vérot
Die Dame, die all diese Herrlichkeiten aus Wolle strickt, nennt sich Madame Tricot und strickt alles, was sich essen lässt.
Terrinen…Blutwurst, Salami, Schinken, Speck und Salametti
Madame Tricot ist von Beruf Aerztin und präsentiert ihre Erzeugnisse in ihrem Blog oder in Ausstellungen.
Auch Vegetarier dürfen sich satt sehen: Karotte, Lauch und Zwiebel
Die gestrickte Metzgerei
21. 09 bis 8. 11. 2012 [verlängert bis Ende Dezember]
Ausstellung in Basel
Im Wolladen Wolle und Seide an der
Freiestrasse 97
4051 Basel
Zurück. Samt unsern Schatten. Schluss mit vorbereiteten posts. Einmal mehr war die Bergwelt wunderschön. Zumindest ich hätte es noch lange ausgehalten.
Albula, PalpuognaseeMaloja, Blick ins Bergell
Zurück. Anders als in der wundersamen Geschichte des Peter Schlemihl haben wir unsere Schatten nicht veräussert, sondern im Dunkeln sorgsam wieder nach Hause gebracht. Zusammen mit getrockneten Pilzen, Tomaten, Nullnull-Mehl und Olivenöl. Hier liegt nun alles, ungeordnet, und wartet darauf, dass ich den Lichtschalter anknipse. Pilze und Tomaten werden eingefroren, das hält die Farben frisch und vermiest allfälligen Käferlarven im nächsten Frühjahr das Ausschlüpfen. Mehl und Olivenöl werden im Keller gebunkert. Bleiben die Schatten. Einfrieren ? Ein riskantes Experiment. Wir würden noch schneller altern, die Schatten blieben wohl frisch.
Steinpilze, getrocknet
Zurück. Es bleiben schöne Erinnerungen, u.a. an den Besuch bei Herbert Hintner in der Rose zu Eppan. Vor ein paar Wochen noch selbst zu Hause gekocht (hier gehts zum Rezept), nun erstmals im Original gegessen.
Gefüllte Zucchiniblüten auf Gemüse
Zurück. Ans Nichtstun gewöhnt man sich rasch. Wie gerne würde ich mir jetzt einfach eine Fertig-Pizza bestellen, die Pause noch etwas ausdehnen, dem Müssiggang weiter frönen. Wenn ich bedenke, wieviel ihrer Lebenzeit manche von uns (mich teilweise eingeschlossen) ausgeben für Blogposten, kommentieren, pinnen, twittern und liken, werten und tratschen. Und was sie dafür als Gegenwert erhalten. Ich meine nicht Geld. Gedanken, die sich aufdrängen, wenn der Lebensfaden kürzer wird.
Spaghetti Promontogno
Zurück. Wochen der Untätigkeit sind auch belastend. Nur noch essen zu dürfen, was andere kochen ? Herumsitzen, Fernsehköchen zuschauen ? Fett werden mit facebook ? Sich ärgern über die zunehmende Gier und andere Auswüchse in der Bloggerwelt ? Nein. Anerkennung und Austausch mit Gleichgesinnten sind genug Lohn für meine Arbeit. Dafür will ich dankbar sein. Widmen wir uns doch den wirklich wichtigen Dingen im Leben: z.B. was könnten wir denn heute kochen ? Langsam werde ich mir Gedanken machen müssen, wie hier wieder Licht wird. Die Geissen waren noch recht einfach zufrieden zu stellen. Ein paar Blätter vom Holunderstrauch, und schon scharten sie sich neugierig fressend darum. Leser/innen von foodblogs sind weit anspruchsvoller. Die wollen etwas ordentliches auf ihre Teller. Her mit der Küchenschürze. Weichet nur, betrübte Schatten.
Auf der Suche nach dem sagenumwobenen Schatz der Azteken: Xocolatl. Chef Albino hat mich auf dessen Spur gesetzt. Kein Messing wie bei Lindt&Valrhona, sondern das Gold von Felchlin soll ich mir in Eldorado erobern. So hat er es zwar nicht gesagt, aber so habe ich es verstanden.
Erst den Filzhut in Indiana Jones Manier geknickt, dann mutig wie ein Konquistador den Dschungel am wilden Lauerzersee durchquert. Abenteuer ertragen wir nur mit vollem Magen. Also wollten wir uns vor dem Angriff eine letzte Mahlzeit im Restaurant Rigiblick gönnen. Mitten unter indigenen Eingeborenen. Doch daraus ward nichts. Man wollte uns bei kalten 19°C draussen abfüttern. Terrasse !! lautete das letzte, abweisende Wort der Wirtin nach längeren Verhandlungen. Addio per sempre unsere Antwort. Die Schwanau am selbigen See war nur mit schwankendem Schiff zu erreichen. Zu gefährlich. Taktischer Rückzug an den Zugersee. In Walchwil im Gasthaus Sternen war auch nur die Terrasse gedeckt, doch hier erwiesen sich die Eingeborenen als gastfreundlicher, die Wirtin erbarmte sich unser. Und der Blick auf die Rigi ist von da aus erst noch viel schöner als vom Rigiblick aus. Erst eine kleine Stärkung, dann mit einem raschen, gezielten Vorstoss ins Herz der Innerschweiz vorrücken und den Schatz in unseren Besitz bringen. Soweit mein strategischer Plan.
Strategischer Rückzug an den Zugersee
Die kleine Stärkung wurde dann doch etwas üppiger als beabsichtigt:
Seezungenfilet mit Salicorne-Safran-RisottoSchwarzer Trüffel auf Spaghettinestchen mit Eigelb und SpinatLimousin Kalbsfilet, Lavendeljus, Himmel und Erde, GemüsegarniturSaisonales Beerenfrüchtedessert
Nach der Stärkung der zweite Anlauf, den Schatz zu erobern. Unser Schlachtross führte uns unter Umgehung der Aztekenstadt über verschlungene, geheime Trampelpfade bis hin zu einem gemauerten Tempel: dem Tempel des Kakaogottes ! In einem Überraschungsangriff stürmte ich die Schatzkammer. ELDORADO. Goldnuggets aus Raritäten- und Edelcacaos edelster Sorten. In Säcken abgepackt. Hoch geschichtet. Mit unsicherem Griff raffte ich mir 2 Kilogramm vom Edelsten Criollo Amazonico aus Bolivien zusammen, warf der erschrockenen Tempelwächterin 47 Glasperlen hin und stürzte mich wieder aufs Pferd.
Die Schatzkammer von aussen
Das braune Gold Xocólatl ist wahrlich ein Geschenk des Kakaogottes Ek Chuah. Die Prophezeiung des weisen Mannes Albino ging in Erfüllung: Die Schokoladen von Lindt&Valrhona sind, verglichen mit dem Gold Criollo Amazonico, nur Messing. Meiner Schilderung kann entnommen werden, dass ich den Schatz nicht leergeräumt habe. Hier liegt noch mehr von dem Gold. Die Koordinaten des Schatzes behalte ich deshalb wohlweislich für mich. Ach wie gut, dass niemand weiss…
Wir sind traurig. Der Nachbarsbaum musste weichen. Das historische Mauerwerk des Hauses vertrug sich nicht mit seinen Wurzeln. Genau wie sich Bären und Biber nicht mit unserem Lebensraum vertragen. Der Schwächere muss weichen. Eines Tages wird auch die Menschheit einem Stärkeren weichen müssen; wird auch die Menschheit von diesem Planeten wieder entfernt werden. Wenn sie sich nicht vorher schon selber beseitigt.
Traueressen: Bruch-Salzbrezeln aus dem Fabrikladen der Brezelfabrik in Murten. Solange es noch Brezeln gibt, stirbt die Hoffnung nicht. Dumm, dass wir alle aufgegessen haben.
wenn die Kühe nicht mehr zu sehen sind, reicht das Holz für den nächsten Winter
Anstelle von Ausreisen ruft der Garten. Unkraut jäten, Gemüse pflanzen, Holz spalten. Da bleibt keine Zeit zum grossartig Kochen. Da bin ich jeweils froh, auf die gesammelten Tütensuppen der Heilsarmee zurückgreifen zu können. Jedes Jahr, kurz vor Weihnachten, sammelt hier die Heilsarmee in einer Topfkollekte Geld für Obdachlose. Wirft man eine Münze in den Topf ein, die schwer genug klingt, wird einem von einer, zumeist älteren Heilsarmistin ein Tütchen Tütensuppe überreicht. Dafür bedanke ich ich mich jeweils artig, und lege sie zuhause zu den andern. Ich meine die Tütchen. Früher waren die Tütchen anders bedruckt. Früher war ein schmuddliger, bärtiger Clochard abgebildet. Bildhaftig. Der Wink mit dem Zaunpfahl: Das könnte auch Dir passieren. Die Vorstellung, im zerschlissenen Anzug von Armani die Mülleimer der Stadt nach Essbarem abzusuchen, lässt mir den kalten Schweiss den Rücken hinunter rinnen. Damit verglichen ist eine Tütensuppe geradezu Luxus. Seit einem Jahr lässt die Herstellerin, die rot-gelbe Tütensuppenfabrik, neun verschiedene Frisch-Gemüse darauf abbilden. Edel. Proper. Wer Heilsarmeeobdachlosensuppe isst, prasst sozusagen für Obdachlose.
Heilsarmeeobdachlosensuppe mit 9 Gemüsen und eigenen Kräutern
Item. Wenn dann im Frühling der Garten ruft, lebe ich von diesen Tütensuppen, solange der Vorrat reicht. Wegwerfen tue ich sie nicht. Hingegen bessere ich sie mit den Angeboten des Gartens auf. Heute mit viel gehacktem Giersch und Pimpinelle. Die gelben Knöllchen haben sich beim Rühren nicht ganz aufgelöst, offenbar habe ich die Gebrauchsanleitung nicht richtig befolgt.
Die fertige Suppe, das Gelb kommt von Maggi bzw. von Gelbwurz
Und nach dieser Suppe fühle ich mich richtig gestärkt, aufgedreht durch das Glutamat, schone Zierkräuter, reisse gnadenlos alles Unkraut aus und pflanze Nutzkräuter und -gemüse.
Auf der Suche nach einem einfach vorzubereitenden Ostergericht bin ich, einmal mehr, auf den Tafelspitz gekommen: 1 kg Tafelspitz und 1 kg Kalbsnuss, statt in Wasser in Rinderbrühe gegart. Ausgekühlt, vorgeschnitten und in Brühe im Kühlschrank kalt gestellt. Alles wie gehabt. Anderntags die Brühe entfettet und mit gewolfter Rinderwade geklärt für eine Consommée double:
Geklärt und konzentriert
Am Ostersonntag brauchte ich als ersten Gang nur noch die Consommée zu wärmen und mit Flädli (Pfannkuchen, Palatschinken) aus dem Tiefkühler in die Sonntagsteller zu garnieren.
Consommée double mit Flädlieinlage. Die Blumen im Teller sind gemalt
Dann wärmte ich das vorgeschnittene Fleisch in weiterer Brühe auf, garnierte mit in Brühe frisch gekochten Karotten und Salzkartöffelchen. Apfelkren und Salsa Bagnet hab ich zuvor zusammengerührt. Darüber frisch geraspelter Meerrettich. Könnte ich jeden Tag essen.
Tafelspitzteller
Als Dessert den letzten Rest eines Sorbets aus dem Tiefkühler mit frischen Erdbeeren.
Somit kein Aufwand zu Ostern. Die Vorbereitungen brauchen etwas Zeit, aber der Aufwand wird vorher geleistet. Deshalb ein ideales Besucheressen. 3 Portionen Fleisch und 4 Behälter mit Brühe gehen in den Tiefkühlvorat. Herr Selawie verabschiedet sich mit seiner charmanten Rückseite für ein Jahr.
Das Chateau de Chillon ist eine der schönsten Wasserburgen der Schweiz, etwa fünf fünf Kilometer östlich von Montreux gelegen. Die 1005 erstmals dokumentierte Burg fiel im 12. Jahrhundert an die Savoyer. Diese bauten die Festung im 14. und 15. Jahrhundert weiter aus und ergänzten sie um Schiessscharten, Gusslöcher für Pech und Wehrgänge.
Die enge Durchgangsstelle bei der Burg zwischen dem See und steil aufragenden Bergen erlaubte gleichzeitig die Kontrolle des Seeweges wie der Strasse von Lausanne zum Grossen St. Bernhard und über den Simplonpass. Das Schloss wurde 1536 bei der Eroberung der savoyischen Waadt von den Bernern eingenommen, und war bis 1733 Sitz der bernischen Landvögte von Chillon. Seit 1798 ist es im Besitz des Kantons Waadt.
Die dicken Mauern des Postkartenschlosses sind immer wieder beeindruckend. Als wir hier kürzlich Rast machten, haben wir uns vorgenommen, an Ostern die Zugbrücke zuhause hoch zu ziehen, die Gittervorhänge herunterzulassen, das Telefon abzustellen und uns über die Ostertage kochenderweise zu verbarrikadieren.
Denn… es ist das Osterfest alljährlich, für den Osterhasen recht beschwerlich (W. Busch)
Frohe Ostern ! Gruss von Selawie, mit der Giesskanne 🙂
Was sein muss, muss sein. Wer selber neugierig ist, muss auch die Neugier anderer bedienen. So lauten die Spielregeln des Internet. Steph lädt ein, die Türen unserer Küchen zu öffnen. Seit dem Umbau vor 9 Jahren hat sich in meiner Küche nichts geändert. Die Türe musste damals einer Schiebetüre weichen, um etwas mehr Platz zu gewinnen. Das gab beim Eingang links gleich ein paar abgeschrägte, offene Stelltablare für Schüsseln und andern Kram.
Küchenabdeckung und Wand sind aus gebürstetem Chromstahl, etwas weniger Fleckempfindlich als der normale Stahl, gut sauber zu halten, aber wer Flecken sucht, findet immer welche.
Vorbereitungszeile mit WasserbeckenFedergedämpft
Türen und Schubladen werden hier nicht zugeschlagen. Versenkte Federzapfen lassen Türe und Schubladen sanft zugleiten und dämpfen dadurch den Lärm. Hasen und Katzen erschrecken sich leicht und mögens lieber leise.
Kitsch muss sein. Die Gewürzbehälter sind leer.
Der Platz in den Unterbauten ist in der Ecke mit haltbaren Lebensmitteln optimal ausgenutzt. Öffnet man das Türchen, lässt sich ein Schiebewagen herausziehen, seitlich verschieben, danach kann der zuvor in der Ecke befindliche, zweite Schiebewagen auf Schienen hervorgezogen werden.
Eckschrank auf Schienen
An der hintern Wand sind Kochfeld, Abzug und rechts zwei Backöfen. Unter dem Kochfeld die Pfannen und Töpfe. Über den zwei Backöfen befindet sich die Klause von Selawie.
Herd, Abzug und die beiden Backöfen
Rechts ist das kleine Dachgaubenfenster der abgeschrägten Küche mit der Fensterbank. Hier holen sich in der kalten Jahreszeit Blau- und Kohlmeisen, Spatzen und Rabenvögel ihr Futter.
Das einzige Fenster
Rechts anschliessend liegt die winzige Sitzecke. Hier wird Tee getrunken, werden Patiencen gespielt und Ravioli geformt.
Fenster und Minisitzecke
Gleich neben der Küche liegt die Abstellkammer. Hier plane ich seit 7 Jahren das Chaos zu ordnen. Leider wird es immer grösser.
Falsche Richtung ! Das neue Schaf hats noch nicht kapiert.
Weihnachten wie jedes Jahr. Kalbfleisch-Champignonspastetchen wie jedes Jahr. Dicke Erbsen und noch dickere Karotten aus der Dose. Wie jedes Jahr. Auf Dosenerbsen bestehe ich, das muss so sein, zur steten Erinnerung an böse Zeiten. Alles wie jedes Jahr, alles, nur keine Überraschungen, so sind selbst Festtage erholend.
Überraschungen gabs dennoch, Überraschungen der freudigen Art: Geschenkpakete, die mir Leser/Leserinnen zugesandt haben. Ein herzliches Danke an die Absender, aber auch an jene, die sich mit guten Wünschen und aufmunternden Worten per e-mail gemeldet haben.
Einzelgerichte kann ich. Ganze Menus übersteigen meine Fähigkeiten. Mit Menus lasse ich mich viel lieber bekochen. Räume dafür die Küche auf.
Diesmal war alles anders. Freunde waren zu einem vorgezogenen Weihnachtsmenu (Klausenmenu) eingeladen. Frau L. wirft erschöpft das Handtuch. Und mich ins kalte Wasser. Koch Du ! Aber einfach, nichts kompliziertes ! Und mach ja keine Fotos !
Einmal ist immer das erste Mal. Einfach. Daran habe ich mich gehalten. Alles Gerichte, die ich schon mal zubereitet hatte, die gut vorbereitet werden konnten. Innerhalb einer Stunde stand das Tage zuvor vorbereitete Menu auf dem Tisch. Sogar für ein paar schnelle, heimliche Fotos hats gereicht.
Buttergrissini mit Tomaten und Paprika
Marronisuppe nach Obauer
Verdure infornate (klingt doch besser als Ofengemüse)
Gulasch (das nicht ungarisch sein wollende) mit Eiernudeln
kleine Käseauswahl mit schwarzen Nüssen (Chèvre cendrée, Tomme , Emmentaler)
Baumnussparfait mit Scorzette di Arance
Weihnachtsguetzli
Titel oder Bild anklicken führt zum Rezept.
Buttergrissini
der weiche, buttrige Teig hat mir früher oft zu schaffen gemacht. Diesmal hab ich den Teig mit 2 Elf. Tomatenpüree und etwas Paprika rot gefärbt, nach dem gehenlassen eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. So lässt er sich wunderbar bearbeiten. Die hab ich zwei Tage vorher schon gebacken.
Tomaten-Paprika-Butter-Grissini
Marronirahmsuppe nach Obauer
frisch zubereitet nach Rezept. Die Marroni habe ich am Vortag beim Röster meines Vertrauens gekauft und den Hühnerfond dem Tiefkühler entnommen.
Die Reste. Foto vergessen
Verdure infornate
Klingt dch besser als Röstgemüse. Die Wintergemüse (Karotte, Pfälzer Rüebli, Beta-Sweet, Pastinake, Peterliwurzel, Stachys, Schalotte, Knoblauch) habe ich zwei Tage zuvor eingekauft, geputzt und fein geschnitten einvakuumiert. Alles andere nach Rezept.
Gulasch, das nicht ungarisch sein wollende
Das Gulasch habe ich zwei Wochen vorher gekocht und eingefroren, weils da die wunderbaren Tomatenpaprikas nochmals zu kaufen gab. Die Paprika für das topping hab ich am Vortag fein geschnitten, die Eiernudeln am Vortag zubereitet und über Nacht im Kühlschrank gelagert.
Käse
Käse und schwarze Nüsse hab ich am Vortag eingekauft. Die schwarzen Nüsse passten sehr gut zum Ziegenkäse, weniger zum Hartkäse.
Baumnussparfait mit Scorzette di Arance
Das Parfait hab ich eine Woche vorher zubereitet. Serviert mit einem Schuss Grand Marnier und Scorzette di Arance. Das sind feinstgeschnittene, sizilianische Orangenschalen in Sirup gegart. Die waren zugekauft.
Getränke
Brut absolu, Pinot noir & Chardonnay, Domaine Grillette
Balin, Merlot del Ticino, 2007, Cantina Kopp von der Crone Visini
Vintage Port, 1995, Fonseca Guimaraens
Koch-blog für Geniesser. Rezepte. Gourmandisen. Hintergrundwissen