Salat aus Chioggia-Randen und Romano

Salat aus Chioggia-Randen und Lattich
Und noch ein Salat aus Gemüse von unserm Biogärtner im Gürbetal. Randen (Rote Bete) der Sorte Chioggia. Die Chioggia Rande hat ihren Ursprung im Veneto an der Adriaküste und ihren Namen von der pittoresken Kleinstadt Chioggia im Süden der Lagune von Venedig. Das Fleisch hat den herb-süssen Geschmack der Randen mit einer ganz leicht scharfen Note wie von Rettich (ob da mal ein Münchner Radi Ferien in Venedig gemacht hat ?). Farblich auffallend die rot-weisse Ringmusterung, die aber nicht hitzebeständig ist. Leider. Drum essen wir ihn als Salat. Obwohl er im Rohzustand recht zu kauen gibt. Zusammen mit Lattich, weil der auch weg muss. Von mir aus darfs ruhig noch etwas kühler werden, ich würd ja so gerne wieder mal ein Schnitzel essen. zum Rezept: Salat aus Chioggia-Randen und Romano weiterlesen

Framboises au fromage blanc citronné

EventMein Beitrag zum Garten-Koch-Event Himbeeren. Himbeeren mit Zitronenquark. Ein mehrschichtiger Desserttraum aus den Grundaromen Himbeere, Zitrus und Anis. Zuunterst Himbeeren mit Himbeer-likör. Dann eine Zitronencrème. Dann Himbeercoulis und zuoberst der mit Limettenschale aromatisierte Fromage blanc, getoppt von einer Schaumsauce mit Pernod. Frei interpretiert und vereinfacht aus dem Buch von Philip Rochat (La cuisine sublime, ISBN 3-85502-965-2). Wie immer man in das Dessert reinsticht, die harmonische Vielfalt der Aromen ist von Philip Rochat, dem Nachfolger von Fredy Girardet in Crissier, genial kombiniert. Super-Dessert zum niederknien, dann essen.
Framboises au fromage blanc citronné
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Barbarella-Birnensalat mit Rucola und Sbrinzstreifen

Insalata Barbarella

Unser Bio-Gemüsegärtner im Gürbetal pflanzt jedes Jahr Barbarella (Hirschhornsalat) an. Die Temperaturen sind zwar etwas moderater geworden, aber immer noch heiss genug, um die Salatverwertung fortzusetzen. Zum hirschhornähnlichen Wildkraut habe ich etwas Rucola, Birnenschnitze und fein gehobelten Sbrinz gemischt. zum Rezept: Barbarella-Birnensalat mit Rucola und Sbrinzstreifen weiterlesen

Sorbetto di pompelmo rosso al Campari

Sorbetto di pompelmo rosso

Ein elegantes Agrumensorbet mit einem durstlöschenden, herrlichen Bitter-Aroma. Das Sorbet sollte unbedingt frisch zubereitet werden. (Esstemperatur etwa minus 5°C bis minus 8°C). Stein- und bein-gefrorenes Sorbet kann man zwar stehen lassen, rühren oder mikroondulieren bis es weich ist; das schmeckt dann aber nicht mehr gleich gut.
Dieses Sorbet ist nichts für Leute, die Brüsseler-Salat warm duschen, damit er nicht mehr bitter schmeckt und auch nicht für jene, welche das klebrig-süsse, ach so gerühmte geflügelte Schweizer Fabrik-Sorbet mit den ledersohlenähnlichen Dörrfruchtstücken vorziehen. zum Rezept:

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Sommersalat mit Granatapfelvinaigrette

Sommersalate mit Granatapfelvinaigrette
Unser Biogemüsebauer im Gürbetal hat derzeit ein Angebot, dass auch Gemüseverächter eine richtige Salatlust ankommt. Zumal bei dem heissen Wetter. Wir haben richtig zugeschlagen, das muss jetzt alles systematisch verbraucht werden. Zuerst kommen die empfindlichen exotischen Salatblättchen dran: Für diesen Salat habe ich gekauft: Mizuna, Japanischen Blattsenf und Tatsoi. Dazu gibts eine Granatapfel-vinaigrette und ein paar Melonenschnitze. Fruchtig, frisch, sommerlich. Fast frühlingshaft, das wären dann 4F.  Zum Rezept: Sommersalat mit Granatapfelvinaigrette weiterlesen

Insalata Caprese, ma perfetto ?

Insalata caprese

Keine Pizzeria, kaum eine Döner-bude, bei der man heute nicht einen Insalata Caprese erhält. Der Botschafter der schönen Insel im Golf von Napoli erfreut sich hierzulande einer unglaublichen Beliebtheit. Kein Wunder, ein attraktives, äußerst einfaches und dennoch wohl-schmeckendes Gericht. Die Qualität der Zutaten und die Zubereitung sind aber an den meisten Orten beklagenswert. Industrie-Mozzarella wird von Stangen in dicken Scheiben abgeschnitten, abwechselnd mit ein paar matschigen Tomatenscheiben gefächert und mit ein paar winzigen Basilikumzipfelchen dekoriert. Alles mit „italienischem Dressing“ übergossen, Zwiebel schadet auch nichts, Schnittlauch auf den Tellerrand, damit das Auge auch was hat….usw. usf.  Das Mittelmeer ist nahe.

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Energiesparen

Weinkistchen vorher

Mein Beitrag zum Energiesparen: Die sich mit der Zeit ansammelnden Weinkistchen werden in der Nähe des Spaltstocks:
1) aufgeschichtet (Grossbild, damit Martin prüfen kann, was da so durchgeht).
2) Zerschlagen
3) Nägel rausziehen, sammeln für die künftige Metallverwertung
4) Zu Anfeuerholz zerkleinern
Weinkistchen nachher
Mit dem eingesparten Heizöl neue Weine (samt Kistchen) kaufen. Deren Kistchen wiederum zerhacken usw. usf.
Falls die Metall- und Heizölpreise noch etwas anziehen, so wird sich mein Konsum an Bordeaux bald selbsttragend finanzieren. Ein Bombengeschäft. Her mit dem Kyoto-protokoll. Ich unterzeichne !

CH-4500 Solothurn: Samstagsmarkt

Solothurn St. Ursenkathedrale
In Basel gibts zwar einen Marktplatz, aber leider nur noch wenig Markt. Händler, Händler, Händler, immer weniger Produzenten. Ganz anders in der Kleinstadt Solothurn. Jeden Samstag zwischen Baslertor und Bieltor: ein Stelldichein von Produzenten und Bauern aus der nähern Umgebung. Nur wenige Händler. Reichhaltiges lokales Angebot an Gemüsen, Früchten, Setzlingen, Blumen. CH-4500 Solothurn: Samstagsmarkt weiterlesen

Koch-blog für Geniesser. Rezepte. Gourmandisen. Hintergrundwissen