kann man diese Woche von Montag bis Freitag bei huettenhilfe exklusiv die Rezepte zu den von mir als Gastkoch gebackenen Pizzen ansehen. Da darf ich mir wohl heute einen faulen Tag erlauben ?
Links die Pizza Pugliese. Mein Liebling. Belegt mit roten Cipolle di Tropea, Oliven, Mozzarella. und ausserdem: weiterlesen
Wunschkochen (2): Falsche Kutteln für Jacqueline
Gewünscht hat sich dieses Gericht bei meiner Aktion Wunschkochen die Jacqueline aus Basel-Gundeldingen. Streifen der Abschnitte von Pfannkuchen in Tomatensauce. Aus den schönen Rechtecken gibts Cannelloni. Später. Die Tomatensauce natürlich nicht irgendeine Tomatensauce, sondern die Tomatensauce. Versetzt mit leicht confierten Tomatenfilets, gewürzt mit Oregano, Piment d’Espelette und Orangenschale. Kein Basilikum, ich hab gern Ordnung in den Aromen auf dem Teller und die Grossmütter hatten auch keinen Basilikum. Ich habe mir alle Mühe gegeben, den Kochkünsten der Grossmutter von Jacqueline gerecht zu werden, hier das Rezept (2 P.):
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Risotto ai mirtilli
Heidelbeerrisotto. Ein Gericht aus den Bergen für Bergler und Andere. Er wird in den südlichen Alpentälern aufgetischt, vor allem dort, wo es viele Heidelbeeren hat. Den letzten habe ich gegessen in der Trattoria degli Alpi in Ronco im Bedrettotal, den vorletzten im Herbst im Ristorante Passerini in Chiavenna. Den aktuellsten zuhause, selbst-gemacht. Wie meist: besser. Er zeigt die herb-frische Fruchtigkeit der Beeren, spürbare Fruchtsäure, er ist kaum süss, ganz sicher kein Milchreis mit Beeren ! Doch doch, in den Bergen gibts noch andere Dinge zu essen als nur gerade Raclette, Fonduta und Fondue ! zum Rezept:
Pesche Saturnie
Seit etwa 3 Jahren gibt es den Tellerpfirsich Saturne auf dem Basler Markt zu kaufen. Anfänglich sehr rar, erhält man ihn inzwischen an einigen Ständen. Er sieht aus, als ob mal eine Dampfwalze drübergefahren wäre. Erstaunlich: Er duftet und schmeckt, wie einstmals Pfirsiche geduftet und geschmeckt haben. Ich hab mir längere Zeit überlegt, was ich damit anfangen soll. Das hat sich erledigt. Alle gegessen. Frisch.
TGRWT #3: Strawberries with Campari and Coriander Filling
They go really well together food blogging event (TGRWT) is all about flavour pairing, that is combining ingredients and flavours that wouldn’t usually be put together and seeing how it turns out. Ingredients to pair this time are Strawberries & Coriander. For the third event (TGRWT #3), hosted by Evelin of bounteous-bites , I present strawberries, filled with a smooth jelly of Campari with Coriander. The idea for the Campari-filling I have found in Ulla’s Blog A moveable feast. The original recipe seems to come from Ferran Adria from El Bulli. All my contribution was the addition of coriander to the filling and reducing the amount of gelatin to make the jelly smoother. (Deutsche Zusammenfassung am Schluss) read more: TGRWT #3: Strawberries with Campari and Coriander Filling weiterlesen
Remake: Pici con le briciole
Auch ein food-blogger hat Lieblingsrezepte. Und diese Lieblingsrezepte schreien von Zeit zu Zeit nach Wiederholung. Ich kann nicht jeden Tag nur Neues kochen. Und Pici sind nun mal meine Lieblingsnudeln. Jede einzelne von Hand gerollt. Remake: Pici con le briciole weiterlesen
Fische und Delikatessen by Adidas
Bianchi. Das stolze Delikatessengeschäft in Zürich. Wie lange ist das her, seit ich hier letztmals weisse Trüffel erstanden habe ? Offensichtlich bin ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr auf der rechtsufrigen Seite der Limmat vorbeispaziert. Heute handelt in diesem Laden die Firma Adidas mit Schlappen und Lumpen (de: Fuss- und Ober-bekleidung). Ein Abbild der Prioritäten unserer Gesellschaft ?
weekend-cat-blogging #107

What’s going on in the kitchen underneath the clothes ? Cat riots ?
No ! click here: weekend-cat-blogging #107 weiterlesen
Von Alpenrosen und Gratins
Bezaubernd sehen sie aus, die kleinwüchsigen rostblättrigen Alpenrosen. Eben war da noch Schnee, und schon beginnen sie zu blühen. Zuerst in den tiefern Lagen, dann höher. Sie duften apart und zart. Irgendwo meine ich einmal ein Kochrezept mit Alpen-rosen gelesen zu haben, finde in meinem meter-hohen Zettelhaufen natürlich nichts. Bei der letzten Fahrt über den Gotthard habe ich ausser einem kleinen Strauss noch eine Handvoll Blüten abgezupft, lege sie zuhause in Rahm eingebettet für 2 Tage in den Kühlschrank. Mal schauen, vielleicht gibts einen Alpenrosengratin. Ein Eigelb und etwas Zucker einrühren und ab in den Ofen. Sehr schön anzuschauen. Ein fast poetisches Bild.
Gottseidank hab ich während des Backens noch bei Wiki reingeschaut: GIFTIG Es sind schon Vergiftungen beim Menschen durch den übermäßigen Genuss von Honig aus Alpenrosen aufgetreten. …. es kann verlangsamte Herztätigkeit, schwacher Puls bis hin zum Koma und Tod durch Atemstillstand eintreten. Naja, wieder mal Glück gehabt. Bei meinem verlorenen Rezept handelte es sich vermutlich um den Schweinsbraten aus dem Restaurant-Hotel „Alpenrose“. Schade um den Gratin. Schade um den Beitrag für den Wildkräuter-Event des Gärtner-Blogs.
Artischocken mit Sauce Béarnaise
Seit einigen Wochen ist die grosse, grüne, runde Camus de Bretagne Artischocke wieder auf dem Markt. Das dortige milde, durch den Golfstrom beeinflusste Klima begünstigt den Anbau dieser wärmeliebenden Pflanze. Eigentlich sind die Artischocken erst mit Katharina von Medici 1533 nach Frankreich gekommen und waren dort über Jahrhunderte ein vornehmes Luxusprodukt. Ich hab sie gerne mit Vinaigrettes oder, damit diese auch wieder mal zum Zuge kommt, mit einer Sauce Béarnaise. Klassisch. Unspektakulär. Aber gut. zum Rezept: Artischocken mit Sauce Béarnaise weiterlesen
Insalata di fagioli (e tonno)
In der warmen Jahreszeit esse ich immer wieder gerne den klassischen Bohnensalat, der vor vielen Jahren in Rom im „Er fagiolaro“ an der Via dei Pastini, direkt hinter dem Pantheon, im Angebot stand. Eine einfache Keller-Pinte, die nicht ausschliesslich, aber doch mehrheitlich Bohnen-gerichte auf der Karte hat und sogar noch heute existiert. Zum Bohnensalat gibts separat servierte Dosen-Thonfilets oder Fleisch-pastetchen, je nach Stand des Restenabteils im Kühlschrank. zum Rezept: Insalata di fagioli (e tonno) weiterlesen
Wunschkochen (1): Caramelle di Bresaola for Bolli’s Kitchen
Nach Fremdkochen (bei hüttenhilfe), Gastkochen (demnächst) auch noch Wunschkochen (hier und jetzt). Erfüllt werden Kochwünsche von Lesern. Einschränkung: Ich habe nur ein beschränktes Kochrepertoire. Sachen, die ich weniger mag (Meeresgekröse, Innereien) oder nicht kann, muss ich ablehnen oder umbiegen: anstelle von Haifisch-schwanzflossensuppe gibts dann einfach Tomatenspaghetti. Abstürze sind wahrscheinlich, das Risiko nehme ich auf mich, ich muss es ja selbst auslöffeln. Die ersten 5 Kochwünsche, die man mir in die comments schreibt, werde ich erfüllen. Auch für Leser die keinen Blog haben. Solltens mehr werden, muss ich selektionieren.
Der erste Wunsch geht an Bolli’s Kitchen, meiner fleissigsten Leserin: etwas aus Mario Gambas neuem Kochbuch „Pasta !“ Das trifft sich gut, ich hab noch nie Caramelle gemacht, und im Buch steht ein Rezept für Mortadella-Caramelle mit Pistazienpesto. Mortadella mag ich nicht besonders, also machen wir Rohschinken-Caramelle. Gekauft hab ich dann Bresaola, der Prosciutto hat nicht so schön ausgesehen. Und weil wir schon beim Bresaola sind, mach ich dazu, neben dem Pesto, noch eine zum Veltlin passende Maissauce (ohne espelette). zum Rezept: Wunschkochen (1): Caramelle di Bresaola for Bolli’s Kitchen weiterlesen



