
Luzerner Markt. Winterwetter. Bitterkalt und neblig verhangen. Versteht man den Begriff „Markt“ als Ort, an dem Waren regelmäßig gehandelt oder getauscht werden, so mag er für den Luzerner Trüffelmarkt nicht zutreffen. Ein Händler, der das Jahr hindurch immer wieder ein paar Trüffel im Angebot hat, bietet hier einmal im Jahr eine grössere Auswahl an Trüffeln an. Unabhängig davon gibts Trüffel um diese Zeit auch bei andern Marktfahrern.


Gleich nebenan wird Kartoffelsuppe und Risotto gekocht und, sparsam bzw. sparsamst, mit Trüffeln bestreut. Dafür teuer bzw. teuerst verkauft. Das ist der Luzerner Trüffelmarkt.

Zu Trüffel gibt es eine preiswürdigere Alternative: Wirsing und all das Wintergemüse.

Wein muss auch nicht immer sein. Most tuts auch.
Erstmals sind mir die in andern Blogs beschriebenen, gelben Randen aufgefallen. Ein Kilo eingepackt und nach Hause geschleppt. Wesentlich billiger als Trüffel und ebenfalls gelb.

Wie immer sticht der Stand des Kulinarikers durch besonders liebevolle Dekoration der angebotenen Waren, Floristik, Gemüse, Obst hervor. Mit Nikolausmütze der Chef persönlich.

Merkwürdiger Adventskranz, aber hübsch: ausschliesslich aus offenen, gedörrten Bucheckernschalen geflochten.

Das erste Liebesschloss am Luzerner Reuss-steg. Liebende sollen angeblich ein Leben lang zusammenbleiben, wenn sie ihre Namen oder das Datum auf ein Vorhängeschloss schreiben und dieses an einem Laternenpfahl des Ponte Milvio in Rom festmachen. Danach muss der Schlüssel über den Rücken in den Tiber geworfen werden. Schon der Name „Love Padlock“ gibt den Hinweis auf den Ursprung dieser seit etwa 2006 in touristischen Städten grassierenden Legende.
































