Die hübschen, grün-goldenen Hirseküchlein in der März-Ausgabe 2007 der Saisonküche (dem Kochheft des Schweizer Grossverteilers Migros) haben Frau lamiacucina direkt angelacht. Eben aus dem Wald mit einem grossen Bund Bärlauch zurückgekommen, mussten wird das Mittagessen nicht mehr diskutieren. Das Kochheft präsentiert die Küchlein würg-trocken. Da wir uns den Körnerfressern nicht zugehörig fühlen, haben wir dazu eine wunderbare Paprikasauce gemacht. (Das Rezept stammt aus dem Saucen-Kochkurs von Lucas Rosenblatt). Die Sauce ist so gut, dass selbst eingefleischte(!) Vegetarier hemmungslos zugreifen würden. Das macht der gute Kalbsfond. Die Küchlein sind schmackhaft, das hätte ich einem „Hirsebratling“ wirklich nicht zugetraut. Bärlauch-Hirseküchlein an Paprikasauce weiterlesen
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Bad Osterfinger Spätzli mit Kalbfleisch
Heute wird mein Lieblings-gericht im Bad Osterfingen nachgekocht. Rezepte werden in Osterfingen keine rausgerückt, aber das tut uns ja nicht weh. Ein Rezept, das dem Original nahekommt, findet sich in Rezeptezentrale. Während des Kochens hat es mich dann aber doch gepackt. Statt brav nachzukochen, habe ich „angewendet“ (wie es auf Berndeutsch so schön heisst), bis eine wunderbare Rahmsauce entstanden ist, die mit jener in Osterfingen aber nur noch die Idee gemeinsam hat. Bad Osterfinger Spätzli mit Kalbfleisch weiterlesen
6th International Olive Oil Award
Am 22. März 2007 wurden im Rahmen des „6th International Olive Congress – Zürich 2007“ die Preise in den Kategorien Goldene Olive, Silberne Olive und Award 2007 verliehen. Die Hochschule Wädenswil, Fachabteilung Lebensmitteltechnologie, führt seit 2002 jährlich eine Olivenölprämierung durch. Die von interessierten Anbietern eingereichten nativen Olivenöle extra werden dabei von einem international zusammengesetzten Expertenpanel degustiert, objektiv bewertet und prämiert. Preisträger und Teilnehmer.
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CH-2818: Osterfingen Restaurant Bad


Seit über 500 Jahren wird in Bad Osterfingen gewirtet. Wer hieher kommt, weiss, was ihn erwartet. Meist gesetzte Gäste und Autos mit entsprechendem Hubraum. Traditionelle, gutbürgerliche Küche. Mein Lieblingsplatz ist der kleine Tisch Nr. 1, direkt neben dem im Winter-halbjahr beheizten, antiken Ofen in der Gaststube. Unsere Wahl fällt immer wieder auf dieselben Gerichte. Einfach weil sie uns immer wieder schmecken. CH-2818: Osterfingen Restaurant Bad weiterlesen
Gammel-Eier bei Grossverteilern?
Man hat sie mir entrissen! Nicht Gilda aus der Oper Rigoletto von Giuseppe Verdi, sondern die von mir so gerne gekauften Naturaplan-Bio-Eier. Verschwunden aus dem Kühlregal. Verbannt in die Abwärme des Supermarkts. Platz frei gemacht für Joghurt, linksdrehenden, rechtsdrehenden, rundumdrehenden, Berg- und Taljoghurt, Fett- und Mager-Joghurt, während Slow-food-Joghurt noch etwas warten muss, bis vielleicht die Milch zum Kühlregal rausfliegen wird. Im folgenden Flugblatt erklärt uns COOP, warum er ab 2. 2007 die Eier aus dem Kühlschrank in tropische Ladengefilde verbannt hat. (Bei allen andern Grossverteilern stehen die Eier längst an der Wärme). Bild aus Max und Moritz. Gammel-Eier bei Grossverteilern? weiterlesen
Seezunge mit Salbei

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Die lamiacucina GmbH hat beschlossen, künftig einmal die Woche Meerfisch, wenn meerfrisch erhältlich, zu essen. Der Vorsatz, dem Leerfischen der Meere Einhalt zu gebieten, wird mangels Wirkung über Bord geworfen. Als richtige „landlubbers“ bewegen wir uns bei Fischen auf fremdem, glibbrigen Territorium, alle Vorsicht ist deshalb geboten. In Basel frischen Fisch zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Der edelste Lebensmittelhändler der Stadt verkauft praktisch nur noch filetierte Fische, die Damen der Gesellschaft machen sich nicht gerne die Hände schmutzig. Die beste Ware gibt es in dem von Italienern so gern besuchten Warenhaus in meiner Nähe. Gestern hatte es ganze, frische Seezunge. Ich habe sie in Butter mit Salbei gebraten. Eine selten anzutreffende Kombination, kein italienischer Klassiker, aber trotzdem wunderbar. Dazu Petersilien-Intarsien in Salzkartöffelchen (oder umgekehrt). zum Rezept:
Linsensalat
Herr Geheimrat Schlüter hätte Freude daran. Am Linsensalat von Frau lamiacucina. Für einmal kein „Insalata di lenticchie“, weder aus umbrischen Montuccio-Linsen noch aus lentilles du puy. Grüne, kleine, ganz gewöhnliche Bio-Linsen. Und dazu gute Würstchen. Meine sind aus der Metzgerei Jentzer in Arlesheim, einer kulturell bemerkenswerten Ortschaft mit eigenem Blog, in 30 Minuten Tramfahrt von Basel aus erreichbar. Wenn ich schon die weite Reise für ein Paar Würstchen auf mich nehme, gehts gleich noch ins Café Brändli am Dorfplatz zu einem Kaffee und einem Stück Sachertorte. (Teure Würstchen geworden). Zurück zum Linsensalat, dieser ist der Hauptakteur, die Würstchen nur Statisten. Der Salat passt ebensogut zu kalten Terrinen oder Pasteten. zum Rezept: Linsensalat weiterlesen
Geschützt: Geheimrat Schlüters Linsen
Crespelle di funghi porcini
Hauchdünne Pfannkuchen, gefüllt mit einer zarten Steinpilzcrème. Der berühmte Delikatess-Laden Peck in Mailand hat sowas ähnliches im Sortiment, nur sind meine besser. Ich habe das Rezept, leicht verändert, aus dem Buch „La cucina toscana della Chiusa“ von Dania Luccherini, AT-Verlag Aarau, Stuttgart, entnommen. Die Steinpilze friere ich mir im Herbst, wenn sie in guter Qualität zu haben sind, selbst ein. Sauber geputzt, 5mm dick aufgeschnitten, Scheibe für Scheibe auf einem Teflon-Kuchenblech eingefroren, dann vom Blech gelöst und in einer Vorratschachtel im Tiefkühler versenkt. Crespelle di funghi porcini weiterlesen
Das perfekte Frühstücksei
Ein perfektes Frühstücksei zu kochen ist gar nicht so einfach. In Pensionsküchen schwankt das Ergebnis zwischen halbroh bis hartgekocht. Die Frage, warum ein 3-Minuten-Ei 5-6 Minuten gekocht werden muss, kann auch Freizeitköche verwirren. Wie man das Problem des Eierkochens elegant in den Griff kriegt, beschreibt Peter Barham im Buch: Die letzten Geheimnisse der Kochkunst, Serie Piper, 2005. (ISBN-13:978-3-492-24359-9). zum Rezept: Das perfekte Frühstücksei weiterlesen
CH-2720 Tramelan, Cola im Pferde-Altersheim
Der Jeanbrenin ist ein kleiner Pass auf 1000 m Höhe, zwischen Mont-Soleil und dem Pierre Pertuis gelegen, hoch über den Ortschaften Tramelan und Corgémont im Berner Jura. Hier steht das Altersheim einer gemeinnützigen Stiftung, der Stiftung für das Pferd. Die Stiftung betreut insgesamt etwa 170 alte Pferde, Ponys und Esel in ihren drei Heimen Le Roselet, Le Jeanbrenin und Maison Rouge. Sie bietet ihnen einen schönen Lebensabend auf weiten Juraweiden, inmitten der Herde und doch unter der Obhut des Menschen. CH-2720 Tramelan, Cola im Pferde-Altersheim weiterlesen
Crespelle a strati con ragù alla bolognese
Eine Schichttorte, gebaut aus Lagen von dünnen Pfannkuchen (Crespelle) mit Ragù alla bolognese und Besciamella dazwischen. Damit die Fleischtorte gut wird, müssen ein erstklassiges Ragù und gute Tomaten verwendet werden. Die Torte gibt etwas Arbeit, schmeckt aber himmlisch. Adaption eines Rezeptes von Marcella Hazan in: „Die klassische italienische Küche“, Wilhelm Heyne Verlag.
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