
Heute ist wieder Weinrallye, ein Tag, an dem von an Wein interessierten Weblogs über ein vorher bestimmtes Thema geschrieben wird. Das neue Thema ist nicht ganz trivial: was trinken wir im Restaurant ? Der event diesmal ausgerichtet durch Theo von Gumia.
Mir geht es vermutlich gleich wie vielen andern Weinfreunden: ich trinke am liebsten den Wein, der in der Gegend selbst produziert wird. Da mich meine Reisen ohnehin nie aus der klimatischen Zone, in der Wein wächst, hinausführen, ist das eine angenehme und praktische Regel. Gerne bestelle ich Weine im Offenausschank, das belastet das Autofahrergewissen weniger. Zudem verrät die Qualität der Offenweine viel über die Seriosität des Gasthauses und über das was nacher auf den Teller kommen wird. Viele Gaststätten offerieren heute auch Flaschenweine im Offenausschank, meist Deziliterweise, teilweise aber zu überrissenen Preisen. Was mir gut gefällt: auf den Tisch wird eine ganze Flasche gestellt, der Gast trinkt soviel er mag, danach wird mit Hilfe einer Messschablone der Stand in der Flasche und damit die konsumierte Menge ermittelt und verrechnet. Und wenn die Flaschenweine fair berechnet sind, bestelle ich durchaus auch ganze Flaschen in tiefer bis mittlerer Preislage und nehme den Rest mit nach Hause. Alte und teure Flaschen meide ich. Auswärts.
Gestern waren wir in La Sagne (im Kanton Neuchatel) in einem historischen, einfachen Gasthaus. Da waren es dann 3 dl leichter, angenehmer Neuenburger Pinot noir. Zu Kürbissuppe, Salat, Rindszunge an Kapernsauce mit Kartoffelstock. Einfach. Ehrlich. Gut. Passt.





























