Lauwarme, im Salbeidampf gegarte Buschbohnen mit gedünsteten Peperoni und gerösteten Pinienkernen. Ein Rezept, das ich vor ein paar Tagen bei Ilva von Lucullian gesehen (von ihr wie immer wundervoll fotografiert) und gleich nachgekocht habe. Den Rucola hab ich weggelassen. Einfach, schmackhaft. zum Rezept Fagioli con Peperoni e Pinoli „Lucullian“ weiterlesen
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Tomaten-Paprika-Tarte
Mein Beitrag zum Paprika-Event des Gärtner-Blogs. Eine Drei-Stern Tomaten-Paprika-Tarte für Gourmets. In Anlehnung an ein Rezept von Joël Robuchon in Paris (Restaurant Jamin) aus „Gourmet“ 52 (1989). Die Tarte besteht aus einem blindgebackenen Boden aus 5 Lagen Strudelteig. Der Boden wird bestrichen mit einer Tomatensosse, die aus den Tomaten-abschnitten gekocht wurde. Belegt wird die Tarte mit ausgestochenen Tomaten- und Paprika-rondellen. Eine geniale Tarte mit einem leichten Nichts von Boden, der schön knusprig bleibt und nicht durchweicht.

zum Rezept Tomaten-Paprika-Tarte weiterlesen
Noisettes de veau à la hongroise

Kalbsnüsschen auf ungarische Art. Beim Aufschneiden eines Kalbsfilets habe ich die Filetspitzen zu Geschnetzeltem verschnitten. Davon habe ich (das war noch vor der Diätkampagne von Frau L.) in freier Interpretation eines Rezeptes des jungen Fredy Girardet (als er noch, unbekümmert um spätere 19.5 Gault-Millau-Punkte, ein bescheidenes Bistrot führte) ein Paprika-Rahmgeschnetzeltes zubereitet. Fleisch war wenig da, 200 g für 2 Personen, drum hab ich selbstgemachte Tarhonya dazu serviert. zum Rezept Noisettes de veau à la hongroise weiterlesen
Ofen-Ratatouille
Seit Wochen hab ich den Eindruck, dass ein unheimlicher, virulenter Ratatouille-Virus umgeht. Ratatouille in Bolli’s Kitchen, Chausson de Ratatouille in Berlin Kitchen, Ratatouillepüree in EinfachKöstlich usw. usw. Da ich mich gern von solchen Viren anstecken lasse, muss ich meine Virus-Variante halt auch noch rausbringen: Ofenratatouille nature oder als Nudelsalat. Meine Ratatouille ist eher trocken, leicht confiert und caramelisiert. Ratatouille, das im Gemüsesaft schwimmt, hab ich weniger gern, damit verknüpfen sich mir schreckliche kulinarische Kindheitserinnerungen. zum Rezept: Ofen-Ratatouille weiterlesen
Bier-Windbeutel mit P-O-K-K-Quark
Restenverwertung war angesagt. Der halbe Kühlschrank mit Bier-Windbeuteln verstellt. Der auf die Schnelle dazu angerührte Peperoni-Oliven-Kapern-Kräuter-Quark ergab eine ausgezeichnet passende Füllung. Bei den grünen Blättchen der Dekoration handelt es sich um Blätter der Weinraute, die ich (selten) zu Käsegerichten esse. Die Weinraute ist, ähnlich wie der Waldmeister, ein Aroma-Hammer den man nur in homöopathischen Dosen einsetzen kann. Viele mögen das Aroma überhaupt nicht. In meinem unwirtlichen Gewürzgarten im Jura gedeiht die Weinraute Jahr für Jahr ohne jegliche Pflege und erfüllt dort brav ihre primäre Aufgabe: als Katzenschreck. zum Rezept: Bier-Windbeutel mit P-O-K-K-Quark weiterlesen
Sommerlicher Reissalat
Gestern gabs bei der lamiacucina GmbH nur kalte Küche, weil:
a) Temperatur zu heiss.
b) wir ein Paket erhalten haben: 4m lang, 2m breit etwa 1.7m hoch. (Das Erhalten von Paketen ist ja derzeit bei Kochblogs sehr en vogue). In solchen Fällen gibts bei uns Reis-salat mit bunten Zutaten, was die Küche grad so hergibt, angemacht mit Olivenöl mit Zitrone und Obstessig. NB. Das Paket grillt nicht, es kocht nicht, es rührt keinen Teig, mäht auch keinen Rasen, der einzige, kulinarisch ableitbare Zusammenhang besteht aus einem Trinkbecherhalter aus Kunststoff. Mit 4 Rädern. Ein fahrbarer Trinkbecherhalter sozusagen. Die Freude war aber nur kurz. Das in Regensburg (Bayern) gefertigte Gerät steht wegen Klappergeräuschen bereits wieder beim Auslieferer. Der schmackhafte Reissalat eignet sich auch als Beilage für Grilladen oder zum Füllen roher Tomaten. zum Rezept
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Catalogna alla Siciliana
Mutig hatte sich Frau L. beim Italiener einen Riesenbusch frischen Catalogna (Blattzichorie) erstanden. Die Saison hat ja eben erst angefangen. Er sah so taufrisch aus. Bei einer Miss-Wahl hätte man ihn der Siegerin ohne Weiteres anstelle der üblichen Gladiolen in den Arm legen dürfen. Die Miss Catalogna gibts vermutlich ebenso gewiss, wie es eine Miss Kuhfladen gibt. Catalogna wird bei uns nur von Italienern gekauft. Was macht man aus Catalogna ? Marcella Hazan’s Bücher brachten für einmal keine Erleuchtung. Das im Beitrag Von fast vergessenen Gemüsen erwähnte Kochbüchlein würdigte das Gemüse mit diesem Rezept. Statt ihn zu zerkleinern, hat Frau L. ihn gleich ganz blanchiert. Dann im Ofen mit Frühlingszwiebeln, Peperoni, Sultaninen, Pinienkernen und Parmesan kurz überbacken. Der Strauch reichte uns gerade als Hauptgericht. Die süsslichen Beilagen passen gut zum bitterlichen Geschmack des Catalogna. zum Rezept:
Bärlauch-Hirseküchlein an Paprikasauce
Die hübschen, grün-goldenen Hirseküchlein in der März-Ausgabe 2007 der Saisonküche (dem Kochheft des Schweizer Grossverteilers Migros) haben Frau lamiacucina direkt angelacht. Eben aus dem Wald mit einem grossen Bund Bärlauch zurückgekommen, mussten wird das Mittagessen nicht mehr diskutieren. Das Kochheft präsentiert die Küchlein würg-trocken. Da wir uns den Körnerfressern nicht zugehörig fühlen, haben wir dazu eine wunderbare Paprikasauce gemacht. (Das Rezept stammt aus dem Saucen-Kochkurs von Lucas Rosenblatt). Die Sauce ist so gut, dass selbst eingefleischte(!) Vegetarier hemmungslos zugreifen würden. Das macht der gute Kalbsfond. Die Küchlein sind schmackhaft, das hätte ich einem „Hirsebratling“ wirklich nicht zugetraut. Bärlauch-Hirseküchlein an Paprikasauce weiterlesen
