This is a contribution to the Parmesan-Cocoa event of TGRWT #9.
The following fotos and the text were contributed and are owned by Daniel Whitefield, Toronto, Ontario, CANADA. He does not own a blog. Related questions please address to: danielwhitefield (at) rogers (dot) com
Mein liebstes Bild, ein ganz seltenes Exemplar. Hier steht für einmal kein selbstverliebter, vollgefressener Koch, sondern ein geniessender Gast im Vordergrund. Auch wenn der Teller bloss auf grünen Salat mit harten Eiern und Tomaten schliessen lässt.
Die Stadt beginnt langsam zu erwachen. Für mich die schönste Tageszeit. Die Dunkelheit noch so tief, dass sich Schönes wie Hässliches nur in Umrissen offenbart. Ausser ein paar Joggern noch kaum Menschen unterwegs. 20 Minuten rheinaufwärts spazieren, bis zum Park „Solitude“ und zurück. Das gefällt mir. Und dann drei Tassen Schwarztee, vom Guten. Daneben drei Partien Patience, italienisch Solitaria. Anschliessend die Frage: was koche ich heute ?
Das heutige Datum verpflichtet zu Tafelfreuden: ein parfait glacé au thé für notorische Schwarzteefans. In der Basler Kochschule von mir zubereitet. Das Rezept aus dem Heft Kochen 12/07 von A. Wildeisen. Ein vergleichbares Rezept gibts auch bei E. Casty in dem Buch Mit einer Prise Leidenschaft. Mit einem guten, kräftigen Schwarztee (Assam), stark und lange angebrüht, ein wundervoll zartes Dessert. Kann man auch ohne Klütje essen. zum RezeptSchwarzteeparfait mit Dörraprikosenkompott weiterlesen →
Zitterwackel ? Der deutsche Name für das japanische Mikadospiel. Ich backe dünne, Mikado-ähnliche Sticks (mein sprachlicher Kompromiss zwischen Stengel, Stängel und Stäbchen) aus Schwarzwurzeln in Tempurateig, der mit wenig Curry aromatisiert ist. Eine kleine Knabberei, welche die Mühen des Schwarzwurzelputzens schnell vergessen lässt. Mein Beitrag zum Garten-Koch-event: Schwarzwurzel. zum RezeptSchwarzwurzel-Zitterwackel weiterlesen →
Schwiegermutterzungen. Nur Schwiegermütter können solche Zungen haben, meint die Frau des Erfinders, des italienischen panettiere Mario Fongo: lang, sehr dünn, wunderbar knusprig, sie krachen beim Abbeissen zwischen den Zähnen. Sie schmecken würzig nach Rosmarin. Eine Alternative zu Grissini und Brot. Mein Beitrag zum Bread Baking Day #7 Flatbreads, von Chili und Ciabatta betreut. zum RezeptLingue di suocera al rosmarino weiterlesen →
Neben Gulaschsuppe, Fondue, Bratwurst mit Rösti, sind Aelplermagronen das klassische Alphüttengericht. Weil wir derzeit nicht besonders mobil sind, gibts Aelplermagronen nicht in der Skihütte, sondern zuhause. Mit Apfelschnitzen. Und vermutlich besser. Frau L. möchte endlich wieder mal was Ordentliches zum Essen. zum RezeptAelplermagronen weiterlesen →
Und weil wir ihn, ebenso wie jene aus Bolli’s Kitchen so gerne mögen, nochmals ein Rezept mit Radicchio tardivo di Treviso: Radicchio-Röllchen mit Steinpilz und Maisbéchamel, eingerollt in Schinken. zum RezeptInvoltini di Radicchio weiterlesen →
Farina Bona wird hier langsam zum Renner. In der COOP-Zeitung vom 19.02.2008 ein Artikel mit einem Abschnitt über: Slow-Food Farina Bona. Darin ein Hinweis auf die taufrisch aufgeschaltete farina bona web-site mit diversen interessanten Rezepten und Informationen. Offenbar wurde das Mehl unter die Fittiche der Slow-food-Schweiz genommen und wird in der Schweiz jetzt in COOP-Filialen verkauft.
Wermutstropfen: Eben habe ich noch Mehl für Fr. 7.50/500 g gekauft. Bei COOP kosten 250g neu Fr. 5.50. Ich enthalte mich aber jeder spitzen Bemerkung, weil ich dem Gedanken von slow-food positiv gegenüberstehe und nehme als derart positiv denkender Mensch an, dass der satte Aufschlag in erster Linie den nicht mit Reichtum gesegneten Bewohnern des Onsernone und/oder den Aktivitäten von slow-food zugutekommt. So ist es doch, nicht wahr, Herr Loosli (CEO der COOP) ?
Und schon ist sie wieder vorbei, die schöne Fastenwähenzeit. Schnell noch eine Partie gebacken, Rezept hier, bevor die Fahne wieder eingeholt, eingerollt und für elf Monate im Speicher versorgt wird. Bild aufgenommen vor einer Bäckerei in Birsfelden.
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