Archiv der Kategorie: Dessert

Himbeersorbet Rothschild

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Ganzjahressorbet mit eingebautem Frostschutz. Nichts für Kinder und werdende Mütter. 3 % Alkohol. Ein wunderbares, charaktervolles, nicht allzusüsses Sorbet mit Rotwein, Cognac und Grand Marnier. Kurz: Ein Sorbet für Frauen und Männer. Wie die Himbeeren zum Namen Rothschild kamen, weiss ich nicht, kann ich nur vermuten.

Baron James de Rothschild

Die Rothschilds waren im 19. und 20. Jahrhundert eine Bankiersfamilie jüdischer Herkunft, deren Stammhaus Mayer Amschel Rothschild & Söhne in Frankfurt  stand. Der jüngste Sohn des Mayer Amschel, Jakob Rothschild (1792–1868) ging 1812 nach Paris und etablierte dort Rothschild Frères zu einer der ersten Bankadressen Frankreichs. Seit er zum Baron erhoben wurde, nannte  er sich James de Rothschild. Als Berater von zwei französischen Königen wurde er der einflussreichste Bankier des Landes. Der bedeutende französische Koch, Marie-Antoine Carême (1784-1833) arbeitete in seinen letzten Jahren im Hause Rothschild. Vielleicht stammt die Idee zu dieser Sauce von ihm ?
Ich mache die Sauce seit Jahren zu Erdbeeren.  Erst bei Recherchen bin ich neulich darauf gestossen, dass diese Kombination in Dessertbüchern aus den achtziger Jahren diesen illustren Namen trägt. Die Sauce schmeckt mir derart gut, das ich daraus ein Sorbet gebastelt habe.  Das war eine gute Idee.

Zutaten
500 g Himbeeren (aufgetaute)
75 g Puderzucker
75 g Traubenzucker (Glukose)
Saft von 1 Orange (100 ml)
1 dl Rotwein (Douro oder Rioja ohne Eichenholzausbau, es muss kein Chateau Lafite Rothschild sein)
1 Elf. Cognac (10 ml)
2 Elf. Grand-Marnier (20 ml)

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Zubereitung
(1) Die aufgetauten, noch kalten Himbeeren mit dem Zucker mischen und 30 Minuten ziehen lassen, dann durch ein feines Sieb streichen, Orangensaft und Wein mit der Himbeer-pulpe mischen, kurz stehen lassen und nochmals durchstreichen.
(2) Die restlichen Zutaten zum Saft geben, mischen und eiskalt stellen.
(3) In der Eismaschine zu Sorbet drehen.

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Tage später bei Sonnenschein

Anmerkung
Das Sorbet ist anfänglich sehr weich (wegen dem Alkohol), beim Durchkühlen im Tiefkühler wird es fester, bleibt aber cremig und wird auch bei minus 25°C nicht zum Eisblock.
Wem das Sorbet zu weich ist, kann 1 g Agar oder ein halbes Blatt Gelatine in dem Orangensaft unter Erwärmen lösen und hinzugeben, damit das Sorbet noch etwas fester wird. Mir wars recht so.

Mit einem Schuss Himbeergeist serviert schmeckts auch bei kaltem Wetter gut. Sehr gut. Mein bisher bestes Sorbet. Je mehr man davon isst, desto wärmer wirds einem ums Herz. Überzeugt, Päm ?

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Wassermelonensorbet, Sorbetto di Anguria

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Ein erfrischendes Sorbet, das es nicht in jeder Gelateria gibt. Aber wo es zu finden ist, findet das Sorbet schnell seine Liebhaber. Z.B. bei Semadeni, mitten in Poschiavo. Ich halte mich an die schon im Erdbeersorbet bewährte Zusammensetzung.

Zutaten
1 reife Mini Wassermelone, daraus 500 ml Saft, Kerne entfernt
60 g Puderzucker
60 g Traubenzucker
Saft von 1.5 Zitronen (ca. 75 ml)
Prise Salz

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Zubereitung

(1) das rote Fruchtfleisch aus der Melone lösen, würfeln, kurz mit dem Stabmixer durchfahren und die Masse durch ein Sieb drücken, um Fasern und die Kerne zu entfernen.
(2) Die beiden Zucker darin bei Raumtemperatur unter Rühren auflösen, Zitronensaft und eine Spur Salz hinzugeben. Das Sorbet brauch m.E. etwas mehr Zitronensaft als das Erdbeersorbet, sonst schmeckt es zu gurkig. Die Mischung im Eisschrank gut vorkühlen, dann zu Sorbet drehen.

Mit einem Schnitz Melone und Pfefferminz servieren

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Kirschencrumble

Kirschencrumble 00_2010 07 12_8011_ed

Erst waren die einheimischen Kirschen spät dran. Nun sind sie mit der seit Tagen herrschenden Hitzewelle alle aufs Mal reif bis überreif geworden.  Seit Wochen essen wir Kirschen auf unserm Obstteller… roh. Von den letzten, noch knackigen Kirschen konnte ich Frau L. knapp 250 g  entreissen. Für ein Kirschencrumble in Single-Portionsgrösse. Desserts muss ich hier in der Regel alleine aufessen. Rasch zubereitet bei der Hitze. Die Idee dazu habe ich bei Anice e Canella gefunden. Die Fotos sind dort, wie immer, schöner, professioneller. Dafür schmeckt mein crumble besser.

Mein Beitrag zum Garten-Koch-Event Juli: Kirschen, betreut von sus.

Garten-Koch-Event Juli: Kirschen [31.07.2010]

Zutaten
kleines Dessert für 2 Personen, bzw. eine Person, die beide Förmchen isst
250 g Kirschen (vorzugsweise feste, nicht überreife)
20 g Weissmehl
30 g zermörserte, zerbrochene Biskuits (Petit-Beurres, auf die Marke kommts nicht an)
20 g Zucker
Prise Salz
30 g Butter in kleinen Stücken im Gefrierfach zuvor angefroren
1 Msp. Zimt und eine Prise Kardamompulver

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crumble: damit mache ich mir die Hände nicht fettig

Zubereitung
(1) Kirschen entsteinen, in zwei leicht gebutterte Auflaufförmchen (8 cm) satt (!) einlegen
(2) Butter in kleine Würfelchen schneiden und im Tiefgefrierfach anfrieren.
(3) Mehl, Biskuitpulver, Zucker, Salz und Gewürze in der Teigschüssel der Kenwood vorlegen, mit dem K-haken langsam rühren lassen und die gefrorenen Butterwürfelchen zugeben. Rühren bis sich daraus eine krümelige Masse (crumble) gebildet hat. Wer will kann die crumble auch von Hand zerreiben.
(4) die mit Kirschen gefüllten Förmchen mit dem crumble überdecken und im vorgeheizten Backofen bei 200°C (U-/O-hitze, Mitte) ca. 30 Minuten backen (bis der Kirschsaft kocht und der crumble goldgelb ist)
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Nachgekocht: Vanille-Eiscreme, eifrei

Vanille-Eiscrème 0_2010 07 04_7862
Vanilleglace mit heissem Espresso... Eeeeeiskaffeeee

Obwohl bei mir ein frisches Fruchtsorbet höher im Kurs steht, schwebt mir seit geraumer Zeit  eine eierfreie Eiscreme im Kopf herum. Gar nicht einfach, Eisbereitung ist eine Wissenschaft für sich.  Eine Wissenschaft, von der ich nichts verstehe. Rahm, Zucker, Eigelb und Aromageber sind für den Hausgebrauch schnell zusammengemischt und geben für den Sofortverbrauch gute Ergebnisse, wie mein Vanilleeis hier. Soll das Eis jedoch eifrei sein und gelagert werden, sieht das anders aus. Das Auffinden eines intelligenten Rezeptes für Vanilleeis mit Zutaten, die auch für den Laien leicht zugänglich sind, hat mich angeregt, mich damit zu befassen. Die Hitze war natürlich der wichtigere Grund.
Gefunden habe ich das Rezept bei Ars coquinaria. Das Rezept enthält (Soja)-Lecithin als Emulgator. Dieses sorgt dafür, daß Milchfett und Wasser emulgiert bleiben und sich beim Gefrieren nicht trennen können. Emulgatoren bewirken eine geschmeidigere Textur.  Sojalecithin ersetzt dabei das bei eihaltigen Rezepturen im Ei natürlich vorhandene Lecithin. Mit der eierfreien Zubereitung entfällt das Risiko, vom Ei Keime ins Eis zu übertragen. Ferner enthält das Eis mit Agar-Agar einen Stabilisator, der dafür sorgt, dass das Eis an der Wärme nicht sofort schmilzt, dass sich die Zutaten gut miteinander verbinden und beim Schmelzen nicht entmischen. Die Wasser-Fett-Emulsion wird von kleinen Gelkapseln  umhüllt, wodurch das Wachstum der Eiskristalle verzögert wird, auch nach einigen Tagen Lagerung im Eisfach. Der Stabilisator macht Milch-Rahm-Glace cremig-leicht und formbar. Soweit die Theorie.

Zutaten
200 ml Vollmilch
300 ml Vollrahm 35% Fett, frischen, nicht das UHT-uperisierte Zeug
50 g  Kristallzucker (im Original 125 g)
50 g Traubenzucker (von mir)
0.5 g Soja-Lecithin (1 Messerspitze) Granulat aus dem Reformhaus
1-2 g Agar-Agarpulver
1 Vanilleschote Bourbon
Prise Salz

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mit der Schlagscheibe homogenisieren

Zubereitung
(1) Vanilleschote auskratzen, Vanillemark mit einem kleinen Teil des Kristallzuckers und dem Lecithingranulat im Mörser verreiben.
(2) Kalte Milch, Rahm, restlichen Zucker, Salz und Agar in einem Topf gut verrühren. Vanille-Zucker-Lecithin-Verreibung und Schoten hinzugeben. Alles zusammen kurz aufkochen, vom Herd nehmen und ca. 10 min zugedeckt ziehen lassen, damit sich das Vanille-Aroma entfalten kann. Mischung durch ein nicht allzufeines Sieb in einen verschliessbaren Behälter filtrieren. Die schwarzen Samenkörnchen müssen durchs Sieb gehen.
(3) Die Mischung abkühlen lassen. Etwa bei Erreichen von Raumtemperatur beginnt sie sich wie Panna Cotta zu verfestigen. Mit der Schlagscheibe des Zauberstabs oder einem starken Handmixer die Mischung homogenisieren (und Luft darunter schlagen). Weitere 2 Stunden im Kühlschrank reifen und vorkühlen lassen.
(4) Nochmals mit der Schlagscheibe des Zauberstabs oder einem starken Handmixer homogenisieren, dann sofort in die Eismaschine geben und zu Eis drehen.

Vanille-Eiscreme 0_2010 07 06_7931
oder mit Himbärchen

Anmerkung
Das Eis ist frisch aus der Eismaschine wunderbar zart und weich, wirklich sehr empfehlenswert. Mit 1 g Agar etwas dicker als Softeis, mit 2 g Agar fester. Beim Lagern bei minus 22°C verfestigt es sich nach 1-2 Tagen, wird um einiges zäher bis hart, muss etwa 15 Minuten vor dem Portionieren aus dem Gefrierer entnommen werden. Ich bin also nicht sehr viel klüger als zuvor. Die Tendenz zur Betonhärtung mag mit dem von mir reduzierten Zuckergehalt und der tiefen Lagertemperatur zusammenhängen. Lagerung  bei ca. minus 15°C wäre vermutlich besser. Viel Zucker macht Eis weich, Alkohole, Glycerin auch, will ich aber nicht im Eis, ebenso wie Johannisbrotkernmehl. Im nächsten Versuch werde ich den Kristallzucker ganz durch Traubenzucker ersetzen und die Menge auf 125 g erhöhen.Vielleicht weiss eine der vielen Eisprinzessinnen im Netz Rat ?

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Nachgekocht: Erdbeersorbet

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Wenn draussen die Sonne brennt, perlweisser Sand zwischen den Zehen hindurchrieselt, dann muss es Sommer sein. Ich ziehe äussere Kühlung der inneren vor. Mein Eissortiment ist deshalb klein, und wenn schon, ziehe ich erfrischende, einfache Fruchtsorbets amerikanischen Eiskremkreationen vor. Kürzlich bei Ursula von Kochfun gesehen: Erdbeereis nach Lea Linster. Tage später bei Rosa von Rosa’s Yummy Yums mit Strawberry Sorbet nach David Lebovitz. Nachgemacht durch pastasciutta. Das Rezept von Frau Linster hat mir besser gefallen, da weniger süss. Zudem habe ich die Hälfte der Saccharose  durch Traubenzucker ersetzt. Das macht das Sorbet noch weniger süss und im Tiefkühler bleibt es auch nach einiger Zeit der Aufbewahrung geschmeidiger, weicher. Herr Lebovitz durfte immerhin die Prise Salz beisteuern.

Zutaten
500 g rotfleischige Erdbeeren, geputzt
60 g Puderzucker
60 g Traubenzucker
Saft einer Orange
Saft einer halben Zitrone
Prise Salz

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Zubereitung
Alle Zutaten pürieren, über Nacht zum Vorkühlen in den Kühlschrank stellen, dann in der Eismaschine zu Eis drehen.
Ich habe dazu ein Mangomus serviert, das ich seit einem halben Jahr im Tiefkühler hatte (1 Mango mit dem Stabmixer püriert, durch ein Sieb gestrichen, mit wenig Zucker und dem Saft einer halben Zitrone abgeschmeckt). Das passte aber nicht so richtig zusammen. Alleine schmeckt das Erdbeereis besser.

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Erdbeerburger MacErdbeer

Erdbeertörtchen 0_2010 05 10_6787

Erdbeerburger, ein Art Mac-Erdbeertörtchen, in der Dessertgruppe des Kochkurses der Berufsfachschule Basel angerichtet. Nicht schlecht (d.h. gut). Für mich als Dessert, wie meist, zu üppig. Für eine nachmittägliche, deutsche Kuchentafel besser geeignet 😉

Zutaten
gibt mind. 16 Törtchen

für den Biskuitteig:
4 Eigelb
25 g Zucker
1 Zitrone, abgeriebene Schale
1 Prise Salz
4 Eiweiss, zu Schnee geschlagen
75 g Zucker
80 g Mehl
30 g Maizena (Maisstärke)
25 g Butter, geschmolzen

für die Füllung:
200 g Erdbeeren
300 ml Rahm
40 g Puderzucker
200 g Erdbeeren, halbiert oder in Scheiben
2 Elf. Orangenlikör
Puderzucker

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Biskuitteig ausgestochen
Erdbeertörtchen 1_2010 05 10_6720
Erdbeerrahm rühren

Zubereitung
für den Biskuit:
(1) Ofen auf 220°C vorheizen.
(2) Eigelb, Zucker, Zitronenabrieb und Salz mit dem elektrischen Handrührer rühren bis die Masse hell ist.
(3) Eiweiss schlagen, Zucker einrieseln lassen, weiter schlagen
(4) Mehl und Stärke auf die Eigelbmasse sieben. Den geschmolzenen Butter unterziehen.
(5) Eischnee unterziehen und auf einem mit Backpapier belegten Kuchenblech dünn verstreichen.
(6) In der Ofenmitte bei 220°C ca. 8 Minuten ausbacken.
(7) Vom Backpapier lösen und, mit dem umgekehrten Kuchenblech bedeckt, auskühlen lassen.

für die Füllung:
(8) 200 g Erdbeeren rüsten, pürieren, durch ein Sieb streichen.
(9) Rahm und Puderzucker zusammen steif schlagen, das Erdbeerpüree unterziehen.
(10) Die Hälfte der Biskuitrondellen auf die Desserteller legen, Erdbeerrahm (am besten mit Spritzsack) drauf geben, mit den Biskuitrondellen bedecken.
(11) 200 g Erdbeeren, halbiert oder in Scheiben um die Törtchen legen, etwas Orangenlikör darauf träufeln. Mit Puderzucker bestäuben.

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Weisse Toblerone Brownies

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Weisse Schokolade ist mir seit jeher ein Graus. Im Kochkurs der Berufsfachschule Basel machten wir Brownies mit weisser Toblerone und Haselnüssen. Für Brownies hat das Rezept der swissmilk reichlich viel Mehl drin. Lustlos habe ich die mir zugeteilte Portion zuhause von allen Seiten angeguckt, ausser mir isst das ja niemand, vorsichtig probiert… ei, ein Wunder ist geschehen ! Ein sehr gut schmeckendes cookie. Rösthaselnuss mit dem Geschmack von Honig und Nougat aus der Toblerone.  Butter und Kakaobutter sorgen für zahnschonende Zartheit.  Empfehlenswert !

Zutaten
für ein ofengrosses Blech, etwa 70 Stück

270 g Butter in Stücken
270 g weisse Toblerone in gebrochenen Zacken
3 Eier
1 Prise Salz
375 g Zucker (ich hätte etwas weniger verwendet)
300 g Haselnüsse, geröstet, grob gehackt
90 g dunkle Couvertüre, grob gehackt
300 g Weissmehl

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Blick aufs mise en place

Zubereitung
(1) Butter und weisse Toblerone in einer Schüssel im warmen Wasserbad schmelzen, auskühlen lassen.
(2) Eier, Salz und Zucker zusammen schaumig schlagen, unter die Tobleronemasse mischen.
(3) geröstete Haselnüsse, Couverture und Mehl darunter heben, Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech etwa 2 cm hoch verstreichen.
(4) im vorgeheizten Ofen, (Mitte, U-,O-hitze, 180°C) während ca. 20-30 Minuten ausbacken, auskühlen lassen und in Stücke schneiden.

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die Oberfläche nach dem Backen, wie erstarrte Magma

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Crème Brulée mit Lavendel

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Essbare Blüten wollen die Gärtnerinnen. Bei dem derzeitigen Regen jagt man keinen Hund vor die Haustüre. Also bleibe auch ich drinnen und bade erst einmal in einem warmen Lavendelbad. Nach dem Bad sieht die triste Welt schon weniger trist aus und da ich immer noch frisch aussehende Lavendelblüten aus der letztjährigen Ernte habe, verlängere ich das wohlige Gefühl nach dem Bad gleich noch mit einer gebrannten Lavendelcreme. Die haben wir schon da und dort gegessen und in Elljas Blog gesehen. Ich mache sie zum ersten Mal. Da ich keinen Brenner besitze, habe ich mich bisher davor gescheut. Zu Unrecht, es braucht keinen Brenner. Mein Beitrag zum Gartenkochevent, betreut von Barbara.

Garten-Koch-Event

Zutaten
für 2 Personen:
50 ml Milch
200 ml Halbrahm
1 Tlf. Lavendelblüten (aus Ernte 2009)
1/2 Vanilleschote
1 Vollei
1 Eigelb
35 g Kristallzucker
Brauner Roh-Rohrzucker
Butter, Zucker für die Förmchen

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rühren und ziehen lassen
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fertig gebacken

Zubereitung
(1) Milch und Halbrahm mit dem Mark der halben Vanilleschote, den Lavendelblüten und dem Zucker vor den Kochpunkt bringen (nicht kochen, Lavendelöl ist wasserdampfflüchtig), auf ein Holzbrett ziehen und langsam und lange abkühlen lassen, Vanille und Lavendel durch ein grobes (damit die Vanillesamen durchgehen) Sieb abfiltrieren.
(2) Eigelb und ganzes Ei mit dem abgekühlten Lavendelrahm verrühren, nicht schaumig schlagen !
(3) 2-3 Förmchen einfetten und mit Zucker auskleiden, die Masse in die Förmchen geben.
(4) Backofen mit einer mit heissem Wasser gefüllten Schale auf 150° vorheizen und die Förmchen im Wasserbad im Backofen stocken lassen (ca. 40 Minuten).
(5) Förmchen herausnehmen und einige Stunden in den Kühlschrank stellen.
(6) Kurz vor dem Servieren dünn mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Brenner karamellisieren.

Da ich keinen Brenner besitze, habe ich sie in den kalten Ofen direkt unter die Grillschlange gestellt und diese auf 230°C Hitze aufheizen lassen. Nach Erreichen von 180°C habe ich das Gitter nach jeder Minute kurz herausgezogen, um den Caramelisierungsgrad zu überprüfen, da man auf der obersten Schiene durch die Backofentüre nicht mehr in die Töpfchen sieht. Nach kurzer Zeit waren sie perfekt. Unten sind sie lauwarm. Mit dem Brenner caramelisiert, bleiben sie unten kalt, das mag ich aber ohnehin nicht besonders. Wer den Hitze-Kälte-Gradienten vermisst, kann die Töpfchen in eine Schale mit kaltem Wasser stellen.

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Spanisch Brötli

Spanisch Brötli 0_2010 05 30_7355

Spanische Brötli (früher Spanisch Brödli) sind eine Gebäckspezialität aus Baden im Kanton Aargau, hergestellt aus buttrigem Blätterteig. Das traditionelle Spanischbrötli ist viereckig, aus purem Blätterteig sowie einem kreuzförmigen Einschnitt. Viel zu erzählen, wenig zu backen 🙂

Das Gebäck hat den Namen von seiner Herkunft aus Mailand, das seit dem Sieg Karls V. über Franz I. (1525) bis zum spanischen Erbfolgekrieg (1714) unter der Herrschaft der spanischen Linie der Habsburger stand. Spanisch Brod ist in der Eidgenossenschaft schon während des dreissigjährigen Krieges belegt. Breiter bekannt wurden die Spanisch Brödli im 17. und 18. Jahrhundert, da in Baden, als dem Tagsatzungsort der Orte (Versammlungsort der Kantone),  sich die führenden Schweizer Politiker mit Gefolge regelmässig trafen. Besonders beliebt war das Gebäck in der Folge bei wohlhabenden Zürchern, die in der nahegelegenen Bäderstadt zur Kur weilten. Umsomehr, als es im protestantischen Zürich per Mandat verboten war, derartige Luxusgebäcke herzustellen. Weissmehl war ein rares Gut. Also wurden die Dienstboten der reichen Zürcher in den Nachtstunden zu Fuss auf die 25 km von Zürich nach Baden geschickt, um sich daselbst in aller Frühe mit dem Gebäck einzudecken und um es ihren Herrschaften rechtzeitig zum Sonntagsfrühstück servieren zu können. Zweimal 5 Stunden Fussmarsch.

Lokomotive der Nordbahngesellschaft (Bild wiki)

Als 1847 die Schweizerische Nordbahn von Zürich nach Baden als erste Bahnstrecke der Schweiz eingeweiht wurde, konnten die Spanisch Brötli in 45 Minuten von Baden nach Zürich transportiert werden. Dieser Verwendungszweck der Bahn war so beliebt, dass die Bahnlinie im Volksmund die Bezeichnung Spanisch-Brötli-Bahn erhielt.

Im 20. Jahrhundert gingen die Spanisch Brötli weitgehend vergessen, Gipfeli aus Blätterteig traten an ihre Stelle, bis sie anlässlich einer Badenfahrt, einem grossen Badener Volksfest, wieder belebt wurden. Seit 2007 gibt es neben dem Original noch gefüllte Versionen, eine mit Haselnuss-Ruebli-Füllung, die andere salzig. Die Marke Spanisch Brötli ist Eigentum der Stadt Baden.  Ich habe zuvor in Baden ein Original gekauft und degustiert. Die Nussfüllung nachzumachen, war kein Problem, die Karottenstreifchen der Badener Bäcker schenke ich mir. Die Brödli schmecken auch so schon gut.

Spanisch Brötli 3 Scan

Mein Rezept stammt (ohne die getroffenen Modernisierungsmassnahmen) aus dem Kochbuch Basler Kochschule. Eine leichtfassliche Anleitung zur bürgerlichen und feineren Kochkunst von Amalie Schneider-Schlöth. Siebente, verbesserte Auflage, Basel 1908. Und deshalb ein Beitrag für den DkdUW. DKduW

Zutaten
für 6 Spanisch Brödli

1 Rolle Fertig-Butter-Blätterteig (Migros), 42×26 cm, 340 g
der sonst gute Teig blieb diesmal etwas sitzen. Zeit dass ich mal einen Blätterteig selbst mache.
1 Eigelb mit wenig Wasser oder Rahm verrührt
Puderzucker

für die Füllung:
100 g Haselnüsse, geröstet, von den braunen Hüllen befreit
80 g  passierte Aprikosenmarmelade

Spanisch Brötli 1_2010 05 30_7350

Zubereitung
(1) Blätterteig ausrollen und in quadratische oder rechteckige Stücke von ca. 9 cm Kantenlänge aufschneiden. Die Platten im Kühlschrank kaltstellen.
(2) Unterdessen Haselnüsse im Ofen (auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech, ohne Fett) bei 220°C leicht anrösten, in einem Frottiertuch die Nusshüllen abreiben und die Nüsse im Mixer zerkleinern. Mit der passierten Aprikosenmarmelade verrühren.
(3) Die Haselnussmasse dünn auf die Hälfte der Teigplatten streichen, allseitig einen Rand von 1 cm frei belassen. Rand mit Wasser befeuchten. Anschliessend mit einer Deckplatte bedecken, Rand leicht andrücken. Nochmals 30 Minuten kalt stellen. Mit einem scharfen Messer ein Kreuz einritzen (bis auf die Füllung schneiden). Mit Eistreiche bestreichen.
(4) Im vorgeheizten Backofen bei 220°C (Ofenmitte) ca. 12 Minuten ausbacken.
(5) Auf Gitter erkalten lassen, mit wenig Puderzucker bestäuben.

Historische Quellen: wiki

Spanisch Brötli 2_2010 05 14_7080
Käufliches Originalprodukt der Konkurrenz aus Baden

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Erdbeerdessert. Kein Rezept

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Frau L. ihr Dessert

Ein kleines Nichts, von Frau L. schnell auf den Tisch gezaubert: ein paar Erdbeeren, eine Handvoll Blueberries, Saft und Abrieb einer halben Zitrone, wenig Zucker, 2-4 chiffonierte Pfefferminzblätter. Kurz marinieren lassen. Fertig. Ein kleines Nichts, aber doch im Gedächtnis haften bleibend. Ich weiss, der Vergleich mit einer kunstvollen Patisseriekreation wie der folgenden hier, die wir vor 2 Wochen in einem 16 Gault Millau-Punkte-Tempel gegessen haben, ist unfair. Irgendetwas mit Birneneis, Schokolade, warmem Birnenravioli, gemalten Blümchen auf dem Teller, Zierhimbeere etc. etc. Gegessen… und Vergessen.

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Kunstvoll, gegessen und vergessen

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Ovo-Muffins für geistig und körperlich Erschöpfte

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Ovo-Muffins mit historischer Dose

1865 entdeckte der aus Osthofen in Rheinhessen stammende Apotheker Georg Wander in seinem Berner Laboratorium ein Verfahren zur Haltbarmachung von Malzextrakt aus gekeimten Gerstenkörnern, der fortan als Aufbauprodukt für Kleinkinder und Kranke gepriesen wurde.

Ovodose by WanderSeinem Sohn, Dr. Albert Wander gelang es, den Extrakt mit weiteren Kraftspendern: Eiern, Milch und etwas Kakao in ein pulverförmiges, wasserlösliches Granulat zu bringen.

1904 wurde das Produkt unter dem Namen Ovomaltine als nährendes Getränk für „geistig und körperlich Erschöpfte“ auf dem Markt eingeführt und wurde bald zu einem populären Kraftnahrungsmittel, das in der Schweiz beinahe den Status eines Nationalgetränks unter dem Diminutiv Ovi geniesst. Schon als Kind entwickelte ich eine Liebe zu dem Zusatz, mochte ich doch meine Milch nur mit mehreren Löffeln Ovi trinken. 60 Jahre später, trinke ich meine Morgenmilch nach wie vor mit dem Ovi-Zusatz.

Mein ehemaliger Arbeitgeber, -schäme Dich-, hat das Schweizer Nationalgetränk, um einer grösseren Umsatzrendite wegen, vor einigen Jahren an die Associated British Foods verschachert. Da die Rezeptur unverändert blieb,  bin ich dem Produkt dennoch treu geblieben, so wie es in der Fabrik in Neuenegg, Nähe Bern, hergestellt wird. Hier gibts übrigens einen Fabrikladen, in welchem man die Ovi etwas billiger kaufen kann. In Deutschland wird der Ovomaltine noch Saccharose untergemischt. Some like it sweet.

Muffins sind nicht gerade mein Lieblingsgebäck, aber aromatisiert kann ich sie essen. Das Rezept habe ich in einem Leserbeitrag der Saisonküche gefunden. Ich nehme weniger Zucker, mehr Ovi. Die beigefügten Dinkelflocken kann man sich sparen, die sind im Gebäck etwas untergegangen. Mein Beitrag zu zorras Jubiläums-Brunch.

Jubiläums-Blog-Event LVI - Brunch & Giveaway (Einsendeschluss 15. Mai 2010)

Zutaten
für 12 Muffins
150 g Butter, weich
100 g Zucker
1 Tlf. Vanillezucker selbstgemacht
3 kleine Eier
150 g Mehl
100 g Ovomaltine
1/2 Paket Backpulver
50 g Dinkelflocken

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Teig rühren
Ovo-Muffins 0_2010 05 02_6659
fertig gebacken

Zubereitung
(1) Ofen auf 180 °C vorheizen. Butter, Zucker und Vanillezucker mit einem Rührgerät schaumig schlagen.
(2) 1-2 Elf. des Mehls unterrühren, Eier unter Rühren beifügen und gut mischen.
(3) Restliches Mehl und Backpulver mischen, beigeben und weiter rühren, bis eine cremige helle Masse entsteht.
(4) Ovomaltine und Dinkelflocken zugeben, darunter rühren.
(5) Masse bis zu ca. 2/3 der Höhe in gebutterte Muffinsförmchen (oder doppelwandige Papierbackförmchen) füllen.
(6) Förmchen auf ein Blech setzen. In der Ofenmitte ca. 25-30 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen. Nach Bedarf mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkung
Die Ovo Muffins schmecken milde malzig, ganz leicht schokoladig. Etwas für Ovi-Freunde und Kinder.  Frisch schmecken sie am besten.  Witzig wäre, in jedem Muffinförmchen ein Mini Choc Ovo, mit Schoki überzogene Ovi-Tabletten, zu versenken. Für den crunch. Ein andermal. [Ungesponserter Beitrag, ich unterstütze swissness aus rein altruistischen Gründen].

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Zitronenravioli an Orangenkaramellsauce

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Es passiert selten, dass ich wegen einer Süssspeise in Frohlocken ausbreche. Hier ist  einer dieser seltenen Fälle. Tage zuvor gegessen im Ristorante Fumagalli in Uetikon am Zürichsee. Idee im Kopf gespeichert und zuhause gleich nachgemacht. Und das Schönste: meine gerieten noch besser als  jene des Kochs im Restaurant. Hauchdünne Ravioli, gefüllt mit Zitronen-Curd, einfach wie ein Briefumschlag zusammengefaltet, serviert an Orangen-Caramel. Diese Ravioli stehen ab sofort auf Platz 1 unserer kleinen Dessertliste. Herb-saure Zitronenfüllung an süssem Orangenkaramell. Mal sehen, wie lange sie sich auf diesem Platz halten werden.

Zutaten
für ca. 8 Ravioli (2 pro Person)

für den Pastateig:
beim Raviolimachen gut 50 g Teig abzwacken. Rezept siehe hier

oder für etwa 40 Platten (nicht benötigte tiefgefrieren):
100 g Weissmehl
25 g Hartweizendunst
1 grosses Ei
1 Eigelb
1 Tlf. Olivenöl
1 Prise Salz

für den Zitronen-Curd:
1 Bio-Zitrone (Saft und Schalenabrieb)
50 g Zucker
1 Ei
10 g Butter

für den Orangen-Karamell:
1 Bioorange, Saft und etwas Abrieb
40 g Zucker

für den Baumnusskrokant:
siehe hier oder einfach gehackte Pistazienkerne

Zitronenravioli 3_2010 04 17_6445
hauchdünner Teig muss sein
Zitronenravioli 4_2010 04 18_6425
zweimal umklappen

Zubereitung
für den Teig:
(1) Mehl und Salz in der Kenwoodschüssel vorlegen. Kneter laufen lassen und Ei und Eigelb zugeben, kneten bis eine krümelige Masse entsteht. Sobald der Teig klumpt (nötigenfalls noch etwas Eiweiss zugeben) herausnehmen, von Hand noch nachkneten, das ist ein enorm zäher Teig, in Küchenfolie einwickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank reifen lassen.

für den Zitronen-Curd:
(2) Butter in einer Kasserolle schmelzen, Zitronenabrieb zugeben, Zucker im Zitronensaft auflösen, dazugeben. Das Pfännchen kurz vor den Kochpunkt erhitzen, vom Feuer ziehen. Einen Löffel davon mit dem Ei verrühren zum angleichen, dann die Eimasse in die heisse Flüssigkeit einrühren und unter Schlagen mit dem Schneebesen vorsichtig erhitzen bis die Masse anzieht und dickflüssig wird (zur Rose abziehen). Erkalten lassen. Beiseitestellen.

für die Ravioli:
(3) Den Pastateig feinstmöglich auswalzen (9/9). Rechteckige Platten (wie für Lasagne) in der Grösse von ca. 9×14 cm schneiden.
(4) Die Platten in siedendem Wasser mit einem Löffel Zucker ca. 1-2 Minuten vorkochen. Herausnehmen und auf einem Leinentuch ausbreiten. Nur ganz kurz antrocknen lassen, so dass sie noch kleben.
(5) Je ein Esslöffel des Zitronen-Curds in das vordere Drittel jeder Teigplatte geben, eine Schmalseite über die Füllung klappen, ein zweites Mal überschlagen, die Seitenränder zusammendrücken. Das klebt auch mit dem vorgekochten Teig. Das Ravioli auf der Schliesskante lagern.

für den Orangen-Karamell:
(6) Eine Orange auspressen , ca 1 dl.
(7) 40 g Zucker mit 1 Elf. Wasser in einer Pfanne mittelbraun karamellisieren, erst mit einem Guss Wasser (spritzt), dann mit dem Orangensaft ablöschen. Orangenabrieb zugeben und den Orangen-Karamell-Saft bis zu einem Sirup einkochen. Pfanne vom Herd ziehen.

für den finish:
(8) in ein kleines, hitzebeständiges Porzellanschälchen etwas Orangenkaramell vorlegen, 1-2 Ravioli hineinlegen, mit Orangenkaramell überträufeln.

Bis hierhin kann alles gut vorbereitet werden !

Das Schälchen im vorgeheizten Backofen ca. 5 Minuten auf 150°C erwärmen. Vor dem Servieren mit etwas Nusskrokant oder Pistazienbröseln bestreuen.

Zitronenravioli 0_2010 04 06_6294
beim ersten Versuch mit Orangenfilets serviert

Anmerkung
Bei Fumagalli wurde die Füllung in der Mitte platziert, die Seiten eingeschlagen, dann zweimal umgeschlagen. Dadurch liegen mehr Pastaschichten übereinander. Die Sauce war zudem zu süss. Meine gefielen mir besser.

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