Menu am zweiten Weihnachtstag. Mit zwei gerngesehenen Gästen. Die gesundheitlich beeinträchtigte Frau L. dekorierte den Tisch, übernahm die Planung und überliess mir die Küche. Ein ganzes Menu alleine kochen. Zum ersten Mal. Le Menu weiterlesen
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Chicorée karamellisiert

So schmeckt uns die Salatzichorie vorzüglich. Kurz karamellisiert, im eigenen Saft gedünstet und mit wenig Balsamicoessig gewürzt. Einfach. Schnell. Ein Hauptgericht, keine Beilage. Der leichte Bitterton, richtig bitter sind sie mit den heutigen Züchtungen ja nicht mehr, harmoniert mit der Karamellsüsse und der Spur von Säure. zum Rezept Chicorée karamellisiert weiterlesen
Pastetchen mit billigem Dosengemüse
Unser Standard-Weihnachtsgericht seit Jahrzehnten. In meiner Jugendzeit wurde es aus einer Dose Billig-Pastetchenfüllung, einer Dose Billig-Erbsen und billigen Fertigpastetchen zubereitet. Damals hatte das pekuniäre Gründe. Heute nostalgische. Die Füllung machen wir längst selbst, mit Kalbfleisch und Champignons, guten Blätterteigpastetchen. Aber Billig-Dosen-Erbsen müssen sein. Solchen Schrott kriegt man bei Aldi oder Migros Budget. Nur Billig-Dosen besitzen diesen unnachahmlichen Dosengeschmack, der Erinnerungen weckt. Mit Frisch- und Edelware kriegt man das nicht hin. Zum Ausgleich eine gute, was heisst gute, eine besonders gute Flasche Wein. Heuer wars vom weissen Rössel einer, den man aber vorzugsweise hinterhertrinkt. zum Rezept Pastetchen mit billigem Dosengemüse weiterlesen
Gemüseterrine mit Gänselebereinlage

Das hätte eine Terrine zu Weihnachten geben sollen. Hätte. Eine vom sparsamen Hausvater L. ökonomisch gestreckte Terrine, in der im Zentrum wenig Gänseleber eingeplant war. Wenig deshalb, weil die verwendete, rohe Leber von Produzenten stammt, die keine Stopfmethoden anwenden und sich die dadurch kleineren Lebern mit Gold aufwiegen lassen. Eine wunderbar ausgedachte Weihnachtsterrine. Wenn nicht Herr L. ausgerechnet dabei seinen überheblich-schludrigen Tag eingezogen und die Terrine in den Sand gesetzt hätte. Jetzt hat er wenigsten die lange gewünschte, neue Tag-Rubrik: Kuechenkatastrophen. Die Gäste mussten mit einer gekauften Terrine vorliebnehmen. Gemüseterrine mit Gänselebereinlage weiterlesen
Weihnachtsdiorama 2007

Weihnachten. Unser Krippen-Diorama. Gefüllt mit dem bekannten Personal. Dieses Jahr erstmals mit einer modern-eleganten Bogenbrücke über den Jordan, von mir aus den Einlagen von Bordeaux-Weinkisten gebastelt. Darüber durften die heiligen drei Könige schreiten. Ihnen darf man keine nassen Füsse zumuten. Danach wurde die Brücke von streitenden Schafböcken in Beschlag genommen. Der Hintergrund ein von mir selbstgemalter, etwas bombastisch geratener Prospekt, hügelige Toskana, Spätmittelalter, die Palmen aus dem Orient, Schafe aus dem Tirol, handgeschnitzt, aus Gips gegossene aus dem frühen 20. Jhdt, rustikal-modern geschnitzte aus Brienz. Nichts, das zueinander passen will. Ein Abbild der Welt im Kleinen. Weihnachtsdiorama 2007 weiterlesen
CH-4000 Basel: Weihnachtsmarkt

Dem Weihnachtsrummel gehe ich seit Jahren aus dem Wege. Zuviel Kommerz. Den vom Tourismusbureau initiierten Basler Weihnachtsmarkt habe ich heuer zum ersten Mal besucht. Der liegt mir sozusagen vor der Haustüre und Nürnberg ist weit weg. Der Platz rund um die Barfüsserkirche ist mit Holzbuden nett hergerichtet und wirkt nach dem Eindunkeln recht stimmungsvoll. CH-4000 Basel: Weihnachtsmarkt weiterlesen
Vegetable Terrine
My contribution to the best of 2007 foodblogger’s recipe collection. Short english translation of a post, originally written in german: An easy vegetable terrine, something for the feast repertoire, not difficult to make at all. And even on the day before. Vegetable Terrine weiterlesen
Berner Haselnussleckerli

Eines der Paraderezepte von Frau Curtius. Wir haben letztes Jahr in der führenden Berner Confiserie Leckerli gekauft und mit unsern verglichen. Bern ist nicht mehr, was es einmal war. Trotzdem immer noch eine wundervolle Stadt. Für Berner Leckerli braucht man aber nicht nach Bern zu fahren. zum Rezept Berner Haselnussleckerli weiterlesen
Vanillebrezel
So perfekt wie dieser Gehülfe einer Bäckerei in dem malerischen, mittelalterlichen Städtchen Stein am Rhein schlinge ich meine Vanillebrezeln nicht. Ich schlinge sie überhaupt nicht, das geht nicht bei diesem buttrigen Teig. Verschlingen ginge hingegen… zum Rezept der Frau Curtius Vanillebrezel weiterlesen
Schalottenconfit mit Kalbsfrikadellen

Gemüse ist von Beruf stets Beilage. Immer steht es hinter, nie vor dem „mit“ auf den Speisekarten der grossen Köche. Ich werte die ewigen Zweiten zum Mittelpunkt des Tellers auf. Langsam in Rot- und Portwein confierte, gewürzte Schalotten. Zwiebel-Fans müssen halt meine Frikadellen mit in Kauf nehmen. Die gibts gratis dazu, als Bonus. zum Rezept Schalottenconfit mit Kalbsfrikadellen weiterlesen
Sauerkrautweggen

Eben geht mit einem Teller, Frau L. persönlich in den Keller, dass sie von dem Sauerkohle, ein Beutelchen sich hole… Herr L. flugs drauf, schnitt den Beutel auf, wickelt ihn behende, in Teig und Schinken ein, danach der Weggen aufgewärmt, wovon Herr L. sehr schwärmt. So das wärs, Busch verzeihe mir den Vers. Wir mögen sie, die einfach und schnell zubereiteten Sauerkrautweggen. Und ihn auch, den Wilhelm. zum Rezept Sauerkrautweggen weiterlesen
Basler Brunsli oder: don’t call me Brownie
Basler Brunsli sind ein typisch Schweizerisches Weihnachtsgebäck. Relativ jung, meine Basler Kochschule aus dem Jahre 1908 kennt sie nicht. Das richtige Rezept ist Glaubenssache. Brunsli-teige unterscheide ich deshalb in 3 Typen: konservative, fortschrittliche und richtungslose. Die konservativen werden mit Kakaopulver und Eiweiss zubereitet, die fortschrittlichen mit Schokolade (dafür gibts sogar Brunsli-Schokolade) und die übrigen mit Fertigteig. Unser Rezept stammt von Frau Curtius. Und die hatte es aus einer guten Basler Feinbäckerei, die aber schon seit etwa 40 Jahren nicht mehr existiert. Unsere Brunsli ? konservative natürlich, sie stehen dem Himmel näher, wie das Bild zeigt. 🙂 zum Rezept Basler Brunsli oder: don’t call me Brownie weiterlesen




