This is my contribution to St. Pat’s Day. I am not sure whether my pie is sufficient green or even sufficient irish. I’m only sure about the Guinness. English is not my mother tongue, however, I’ll try it on a very simple recipe. We always have the necessary ingredients (including the Guinness) available at home, so the pie is prepared in very short time. Kind regards, Robert, Basle on the Rhein (Switzerland). Das Rezept ist so einfach, dass ich es nicht auf deutsch zurückübersetzen werde.
Archiv der Kategorie: Kochrezepte
Malfatti
Ein Gericht aus der Emilia Romagna. Der Name Malfatti steht für «schlecht gemacht» oder «misslungen». Die Klösse sehen im Vergleich mit der schlanken Nudel-Konkurrenz tatsächlich klobig aus, schmecken aber wunderbar. In meinem Rezept sind sie neu interpretiert mit Salbei anstelle von Spinat. Die Idee zu diesem Rezept verdanke ich Maurizio Vanozzi (Ristorante Sinfonia, CH-8703 Erlenbach). Dort sind sie vorzüglich und immer auf der Speisekarte. In der Toskana soll es ein Restaurant geben, welches die Ricotta-Gnocchi ohne Mehl und Ei herstellen kann. Mit einer Presse. Da ich keine Presse besitze, hats bei mir Mehl drin, gut 5%. zum Rezept: Malfatti weiterlesen
Arance♥

Mein Lieblingsdessert in der Orangen-saison. Daher das Herz im Titel. Es gibt keine einfachere, leichtere und bessere Zubereitung für Orangen. Das von mir nur wenig veränderte Rezept stammt von Marcella Hazan: Die klassische italienische Küche, Wilhelm Heyne Verlag, 1995, (Mazerierte Orangen-scheiben). Das Rezept ist so bescheiden, dass es leicht übersehen wird. Was die Mazeration der Orangen aber bewirkt, ist unglaublich, da entstehen neue Geschmackswelten. Ich lasse Gäste immer nach den Zutaten in diesem Dessert raten. Unglaublich, welch exotische Vorschläge da zusammen kommen. Arance♥ weiterlesen
Basler Fasnacht, in eigener Sache
Seit heute morgen 04 Uhr 00 stehen wir unter Trommelfeuer. Volle Deckung überlebenswichtig. Fensterläden zuklappen, Vorhänge zu. An Zurückschiessen ist nicht zu denken. 3 Tage Basler Fasnacht stehen vor uns, volle 3 x 24 Stunden. Anspruchsvolle Tätigkeiten wie Nachdenken, Kochen oder Blog-schreiben sind unmöglich. Irgendwie überleben mit Notrationen aus Basler Mehlsuppe von Knorr (Ein Beutel ergibt 1 L Suppe) und Fastenwähen. zu dem Rezept: Basler Fasnacht, in eigener Sache weiterlesen
Casunziei ampezzani
Mein Beitrag zu Blog-Event XXI Pasta. Nichts für Karnivoren ! Ein traditionelles Gericht aus den Dolomiten, aus dem Valle d’Ampezzo. In der ursprünglichsten Form enthalten sie Randen (Rote Bete) und weisse Rüben, fein geraspelt, in Butter angezogen. Einzelne Rezepte geben auch Kartoffeln, Pangrattato (Brotbrösel) und Eier hinzu. In einer verfeinerten Form enthalten sie auch Ricotta. Allen gemeinsam ist das Überschmelzen mit Mohnbutter.

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Saltimbocca Romana Variazione No. 1201
Im Internet finden sich dazu etwa 800 Rezepte auf Italienisch, etwa 400 auf Deutsch. Warum ich das 1201te Rezept ins Internet stelle, müsst Ihr selbst nachlesen.
In Rom wird der Bratfond in trockenem Weisswein (Frascati secco) aufgelöst, was zu einer meist etwas banalen Weissweinsauce führt. Da hierzulande die Sauce einen höheren Stellenwert einnimmt, verwende ich lieber einen guten, eher trockenen Marsala, ein Wein, der mit dem in der Schweiz meist angebotenen, klebrig süssen Gebräu gleichen Namens nichts zu tun hat. Die fremde Zutat aus Sizilien passt sich dem römischen Gericht wundervoll an. Zudem gebe ich der Sauce Struktur und Halt mit meinem Kalbsfond. zum Rezept: Saltimbocca Romana Variazione No. 1201 weiterlesen
Bristner Birä (Bristner Birnen)
Kürzlich in Gurtnellen gegessen und schon nachgekocht. Ein einfaches, aber wunderbar schmeckendes Rezept. Meine Frau hat das alte, traditionelle Rezept mit Birnensaftkonzentrat verfeinert und dafür auf jeglichen Zusatz von Zucker verzichtet. Orangenschalen geben dem Gericht eine frische, südliche Note, wenn auch in Bristen keine Orangenbäume wachsen. Aber das könnte ja mit dem Fortschreiten des Klimawandels bald einmal noch werden.
zum Rezept: Bristner Birä (Bristner Birnen) weiterlesen
Capunet di Celeste (Gnocchetti con spinaci)
Lange habe ich nach einem authentischen Rezept für Capunet gesucht. Im Internet fast überall dasselbe Rezept. Spinatspätzli oder Spinatklösschen, mal so, mal anders, sicher sehr gut, aber nichts Aufregendes. Das gleiche in den Restaurants von Poschiavo. Da stolpere ich beim Googeln (ja das kann ich), über einen Beitrag von Rita Lorenzetti im Textatelier und habe davon Herzklopfen gekriegt: Volltreffer. Anrührende Geschichte. Authentisches Rezept. Einfache Küche. Geröstetes Mehl um das Aroma anzuheben. Ich habe das Gericht sofort nahe am Original nachgekocht und für meine Küche adaptiert. Selbst den Griff zu Schalotte und das Untermischen von Parmesan in die Spinatmasse habe ich mir versagt. Grazie, Celeste, Mille Grazie ! zum Rezept: Capunet di Celeste (Gnocchetti con spinaci) weiterlesen
Die wohltemperierte Chocolade
Matt, grau mit weissen Schlieren. Essbar, aber unappetitlich anzusehen. Das waren meine allerersten Ingwerpralinen vor etwa 2 Jahren. Um meine Schmach auszubügeln, habe ich versucht, mich schlauer zu machen, fleissig recherchiert und Pralinen hergestellt. Offensichtlich ist das Schmelzen und Temperieren von Schokolade heikel, nicht umsonst gilt das Handwerk des Chocolatiers als Kunst. Diese Kunst ist aber auch für Nicht-Schokoladenprofis besser verständlich, wenn man weiss, was da eigentlich vor sich geht. Vielleicht hilft meine Recherche auch anderen Schokoladefreunden. Die wohltemperierte Chocolade weiterlesen
Gnocchi di polenta con salsa di Gorgonzola e pere
Beitrag zu Blog-Event XX
Maisgnocchi in einer köstlichen Kombination mit einer milden Gorgonzolasauce und sautierten Birnen. Das wirklich einfache, aber delikate Rezept habe ich mit kleinen Adaptionen von der genialen Luisa Vallazza (Ristorante Al Sorriso) übernommen. Das Originalrezept kann man sich sogar als online Video ansehen bei den cucinatori vom RTSI Luisa Valazza.
zum Rezept
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Fettucine Alfredo
„Pizza Hut offers delicious Fettucine Alfredo! A traditional Italian fettucine alfredo your loveone will love….“ Weltbekanntes Nudelgericht benannt nach dem Re delle maestose fettuccine al burro e parmigiano. Die Vielfalt und Variabilität der Rezepte in der Kochbuch-Literatur beweisen, dass nur wenige Autoren (und schon gar nicht Pizza Hut) hinter das Geheimnis dieser Nudeln gekommen sind. Unsere Fettucine nehmen es mit dem Original auf. Zu Geschichte und Rezept: Fettucine Alfredo weiterlesen
Bietola da coste trifolate
Schluss mit den Krautstielen (Stiel-mangold) an grauslicher, weisser Soße. (gar nicht einfach, so ein deutsches Doppel-S aus einer Schweizer Tastatur herauszukitzeln). Dieses Rezept macht aus Krautstielen, Knoblauch und Petersilie ein „getrüffeltes“ Gericht, so einfach und so gut, wie es eben nur die italienische Küche zustandebringt. Mit der roten Sorte „Vulkan“, wie auf dem Bild, wird das Gericht noch attraktiver, die weisse Varietät schmeckt aber ebensogut. Adaption eines Rezeptes von Marcella Hazan aus „Die klassische italienische Küche“. zum Rezept Bietola da coste trifolate weiterlesen



