
Weinbergpfirsiche existieren in verschiedenen Varianten. Meine Liebsten sind die ‚Pêche de vigne rouge‘ oder ‚Sanguine vineuse‘, die dunkelroten, purpurfarbenen ‚Blutpfirsiche‘. Die Zeiten in denen am Ende einer Rebreihe Pfirsichbäumchen gepflanzt worden sind (damit der Ackergaul beim Pflugziehen nicht abkürzt und den Rebstock beschädigt) sind natürlich längst Vergangenheit. Die ersten in dieser Saison hab ich letzten Samstag auf dem Basler Markt gefunden. Ich mache daraus ein Dessert: Tomaten, gefüllt mit gedünsteten Weinberg-pfirsichen. Das von mir stark vereinfachte Rezept stammt von Gérard Rabaey, Restaurant Le Pont de Brent CH-1817 Brent/Montreux (auf meinem Blogroll: Journal du Chef). Da zorra zum Blog-Event XXVI Tomaten bereits ein schönes Rezept für eine Tomaten-Pfirsich-Salsa eingereicht hat, lasse ich mein Rezept ausser Konkurrenz mitlaufen. Zum Rezept
Weinbergpfirsich in Tomate weiterlesen
Pastilla von Hirse, Spinat und Fetakäse
Im soeben erschienen August-heft der Saisonküche hab ich dieses nette Couscous-Rezept gefunden, das ich in den Mengen auf zwei P. und an unsere Vorräte angepasst sowie mit Hirse nachgekocht habe. Die Pastilla ist eine spanische Spezialität, die aber mittlerweile in Marokko zu einem Nationalgericht geworden ist. Gefüllt mit Zwiebeln, Tauben- oder Pouletfleisch, harten Eiern, Mandeln, Petersilie, Cilantro und…überstäubt mit Zucker und Zimt. Eine Spinat-pastilla ist auch bei Bolli’s Kitchen zu finden, hier der link: Salut Popeye-Spinatkuchen Pastilla von Hirse, Spinat und Fetakäse weiterlesen
Crostini rossi e bianchi
Rote Crostini mit leicht confierten Tomaten und Weisse Crostini, für einmal mit Bohnenpaste statt mit Ricotta. Alles typisch toskanisch. Zum schweizerischen Nationalfeiertag am 1. August. Schmeckt so gut, dass man Nationalfeiertage mindestens einmal im Monat durchführen sollte. zum Rezept Crostini rossi e bianchi weiterlesen
Lieb’ Vaterland, magst ruhig sein
Unter der Rubrik „Gesellschaft, Demokratie, Verantwortung“ veröffentlicht der schweizerische Bundesrat Moritz Leuenberger (Verkehrsminister, SP) in loser Folge nebst politischen Gedanken auch Kochrezepte. Keine schlechte Idee. Hoffentlich ziehen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Herren Nicolas Sarkozy, Gordon Brown und deren Kollegen bald nach. Bundesrat Leuenbergers Rezepte sind aber genau so, wie er politisiert. Etwas verworren. Ziemlich verworren. Immerhin: wenn Herr Leuenberger kocht, richtet er keine schlimmeren (Kollateral-)Schäden an. Am Vorabend des schweizerischen Nationalfeiertages übergebe ich deshalb meine Kochlöffel an Herrn Bundesrat Leuenberger. Link zum Bundesrätlichen Kochrezept (Er kocht so irgendetwas Ausländisches, weder Rösti noch Zürcher Geschnetzeltes). Aber ich sage mir: Solange Soldaten wie dieser wackere Kämpe der 1. Kavallerie-schwadron auf meinem Bild unsere Grenzen schützen (das hoffe ich doch !), habe ich keine Angst um unser Vaterland. Trotz kochendem Bundesrat. Kochen sie ruhig weiter, Herr Bundesrat, was immer Sie wollen. Morgen werde ich wieder kochen: Rot-Weiss.
Tomaten-Zucchini-Wähe
Frau L.s provisorischer Beitrag zum Blogevent XXVI Tomaten im Koch-topf. In Anlehnung an ihr gutes, altes Fülscher-Kochbuch (Ausgabe: 1960) gebacken. Aus einer Zeit als man sich unter mediterraner Küche allenfalls Tomatenspaghetti vorstellen konnte und eine Wähe eine Wähe und noch keine Tarte war. Schnittlauch statt Basilikum. Schinken statt Pancetta. Und doch hat sie uns so gut geschmeckt, dass ich jetzt gänzlich verunsichert bin, ob ich meine (geniale) Tomatentarte überhaupt noch einreichen soll. Aber es bleibt ja noch Zeit. zum Rezept Tomaten-Zucchini-Wähe weiterlesen
Engadiner Salsiz
In Scuol, im Unterengadin lebt und arbeitet ein initiativer Wurstmeister, Ludwig Hatecke, Nachfahre norddeutscher Einwanderer, die nach Mitte des 19. Jhdt. aus einer Ortschaft Nähe Cuxhaven ausgewandert sind. Hatecke produziert Trockenfleischspezialitäten, Salsicce, wie wir sie zuvor noch nie gegessen haben. Engadiner Salsiz weiterlesen
Gefüllte Sbrinz-Röllchen
Seit Weihnachten liegen im Kühlschrank noch 2 Packungen Medjool-Datteln. Die sind so gut, dass ich davon immer zuviel einkaufe, weil man sie ausserhalb der Saison kaum mehr erhält. Dann werden sie vom Frühjahr, später auch noch vom Sommer überholt und jetzt sind sie halt immer noch da. Apérobeilagen kann man immer gebrauchen, das Wetter ist ja wieder danach: Sbrinz-Röllchen, gefüllt mit Datteln und Baumnüssen. Das Rezept habe ich in einem alten Sonderdruck der Sbrinz Käse gefunden (Prospektestapel 5, untere Hälfte). zum Rezept: Gefüllte Sbrinz-Röllchen weiterlesen
weekend-cat-blogging #112
Marching on together !
Embroideries on curtains in our weekend-house, made in a stitching technique originating from the lower Engadin in Switzerland. Handmade by my wife.
This weekend cat blogging is hosted by Puddy and Kate at A Byootaful Life.
Semifreddo al croccante di noci

Ich hab in meinem Leben schon viel Baumnuss-Halbgefrorenes gegessen. In Restaurants meist Ganz- oder Durchgefrorenes, zuweilen Geschmolzenes oder Halbgeschmolzenes. Mit diesem Rezept beweist Frau L., dass sie nicht nur Schnitzel und Rösti, sondern auch andere klassische Delikatessen herzaubern kann. Das Parfait enthält Krokant aus Baumnüssen, serviert an einer Orangensauce mit Grand Marnier. Frau L., ehrlich, Ihr Semifreddo ist und bleibt das Allerbeste !. zum Rezept: Semifreddo al croccante di noci weiterlesen
Hirsetaboulé als Beilage zu Beilagen
Frei inspiriert durch die Taboulés von Bolli und Genussmousse, aber auch durch die allmähliche Rückkehr des Sommers, habe auch ich Taboulé zubereitet. Nicht mit Weizen-Couscous oder Bulgur, sondern mit Hirse. Nicht in der Hoffnung, dass mir wieder Haare spriessen, wo keine mehr sind, sondern weil der Hirsevorrat umgesetzt werden muss. Ohne orientalische Gewürze wie Harissa und Raz-el-Hanout. Ganz bieder, schweizerisch. Dazu gabs die kleinen, mexikanischen Puppenstuben-Gürkchen von unserm Bio-Gärtner, die aussehen wie grosse Wassermelonen, mit 2 cm Länge aber nicht ganz deren Format erreichen. Und als Beilage, so nebenbei, ein kleines Kalbs-Schnitzel vom Grill mit eigener Kräuterbutter. Der Abwärme wegen ganz unkonventionell auf einer Gusseisengrillplatte im Backofen in Umluft (der Abzug !) zubereitet. zum Rezept: Hirsetaboulé als Beilage zu Beilagen weiterlesen
Ravioli alla turca (Beyaz Mantı)
Mantı sind kleine Teigtaschen aus der türkischen Küche, meist mit Hackfleisch (Rind oder Lamm) gefüllt. Serviert werden sie mit einer ungekochten Sauce aus Joghurt, Knoblauch und Minze sowie mit einer zweiten, warmen Sauce aus Öl oder Butter mit scharfem Paprikapulver. Wiki erklärt das noch genauer:
„Mantı, Türkiye’nin en güzel, en çok sevilen yöresel yemeklerinden biri olarak sunulmaktadır. Mantı sıklıkla Kayseri ile özdeşleştirilmiştir. Ayrıca Kırşehir, Adana, Mersin, Niğde, Sivas, Çorum, Yozgat, Tokat gibi illerde geleneksel olarak yapılmaktadır.“
Manti hab ich 1997 zum ersten Mal bei Biolek gesehen, gekocht von der Schauspielerin Renan Demirkan. Seither benutzen wir diese türkische Zubereitungsart immer wieder, um unsere Restenravioli aller Art aufzubrauchen. Auch gekaufte Ravioli, selbst vegetarische Ricotta/Spinat-ravioli schmecken uns mit dieser Zubereitung viel besser. Einfache Zubereitung. Selbst ich, der ich sonst Yoghurt nicht runterbringe, schätze dieses Gericht, vorausgesetzt, es hat viel, viel Paprikabutter obendrauf. zum Rezept Ravioli alla turca (Beyaz Mantı) weiterlesen
Focaccia di patate e salvia „zorra“
Die Kartoffel-Focaccia mit Salbei von zorra für den Breadbakingday #1 hat mir gut gefallen. Für mich ein idealer Einstieg um das Brotbacken zu erlernen. Der Garten voller Salbei. Ich hab sie nachgebacken. Nach Rezept. Ausser dass ich das Weissmehl durch Halbweissmehl ersetzt habe. Hier das Resultat: Focaccia di patate e salvia „zorra“ weiterlesen









