Alle Beiträge von lamiacucina

Chemie-Ingenieur. Passionierter Koch-Dilettant. Mediterrane Küche, Molekulargastronomie.

Gratin di patate, mele e salvia

Kartoffel-Apfel-Salbei-Gratin und verschämter Fleischecke
Unser Bester. Kartoffel-Apfel-Salbei-Gratin ohne Käse. Säuerliche Äpfel mit dem Salbei zusammen ergeben ein frisches Aroma mit einem Hauch Apfelsüsse. Die Kartoffeln freuen sich und wir damit. Unsere Lieblingsbeilage zu Fleisch ohne Sauce. Dazu gabs ein etwas weniger denkwürdiges, darum an den oberen Bildrand verbanntes Kalbsnierstück, niedergegart. zum Rezept Gratin di patate, mele e salvia weiterlesen

Endives au citron mit Sherry-Zitronen-Schnitzelchen

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Selbstverständlich steht es jedermann frei, Chicorée auch weiterhin als Allerwelts-Verlegenheitssalat aufzutischen. Das muss aber nicht sein. Ich mariniere Chicorée-streifen mit Zitronensaft und brate sie scharf in Butter an. Knackig. Ein einfaches Gericht eines der ganz grossen Köche: Fredy Girardet. Ein must für Chicorée-liebhaber(innen). Dazu habe ich mir erlaubt, mein biederes Kalbsschnitzelchen an Sherry-Zitronensauce daneben zu legen. Kein must, aber sehr gut, schliesslich habe ich die Zubereitungsmethode bei genussmousse abgeschaut. Ein schnelles Gericht für 2 Personen. zum Rezept Endives au citron mit Sherry-Zitronen-Schnitzelchen weiterlesen

Schwarzwurzelsalat: Schwarzarbeit für arbeitslose Trüffelhobel

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Seit die Preise für weisse Trüffeln in astronomische Höhen geklettert sind, ist mein Trüffelhobel arbeitslos geworden. Damit er mir vor Ärger nicht rostrot anläuft, unterhalte ich ihn hin und wieder mit Beschäftigungstherapie. Schwarzwurzeln. Roh, wie Rohkost. Samt Borke hauchdünn gehobelt an einer Vinaigrette aus Zitronensaft und Olivenöl. Eine ungewohnte, aber schmackhafte, baumnussartig schmeckende Ergänzung zu Salaten, Würstchen. Kurz: wenn Radieschen und Rettich, dann auch rohe Schwarzwurzeln. zum Rezept Schwarzwurzelsalat: Schwarzarbeit für arbeitslose Trüffelhobel weiterlesen

Hier gibt’s gesunde, heisse Marroni

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Merkwürdiges Basel. Jeder der etwa 15 Basler Marronibrathütten wurde auf obrigkeitliche Weisung mit diesem Plakat versehen. Das Gesundheitsdepartement dieser Stadt sorgt sich rührend um die Gesundheit der Stadtbewohner und wünscht uns mittels einer Werbeplakataktion alles Gute ! Unsere Gesundheit sowie die italienischen Marroniproduzenten und -exporteure lassen danken.

Die Plakataktion soll den Steuerzahler etwa 10’000 Franken gekostet haben. Die Löhne der Beamten nicht mitgerechnet. Ein Klacks, wenn ich die gesundheitlichen Langzeitfolgen dieser Aktion dagegen aufrechne. Mich wundert, dass unsere Stadt nicht gleichzeitig eine neue Professur und 3 Assistenzstellen an der medizinischen Fakultät ausschreibt, um die positiven Folgen dieser Aktion während der nächsten 10 Jahre wissenschaftlich zu untersuchen, zu begleiten und zu dokumentieren.

Unverständlich, dass Marroni nicht von der Krankenkasse übernommen werden.

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Rösti all’italiana oder Tortino di Risoni oder (3!)

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Rösti ? wohl eher nicht. Reisküchlein ? mmh, nahe dran. Pastasotto ? sehr nahe ! Kurz: Pasta-Risotto-Rösti. Oder eher Rösti-Pasta-Risotto ? Oder Risotto-Rö… wieviele Variationen könnte ich noch aufzählen ? Gemäss Fakultäten-Rechner sind  sechs Variationen möglich. Dazu hätte ich keinen Rechner bemühen müssen. Nachdem uns Bolli seit Monaten Kopf, Herz, Magen und Augen mit ihren pastasottos verführt hat, und auch Franz von einfachkoestlich sich hat anstecken lassen, habe ich mich aufgerafft, meine Skepsis überwunden und mir eine Packung Risoni, Kaliber No. 26, angeschafft. zum Rezept Rösti all’italiana oder Tortino di Risoni oder (3!) weiterlesen

Risotto al Radicchio

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Radicchio tardivo di Treviso, unter dem Grill leicht angeröstet, das verstärkt Aroma und Bitterstoffe auf wundersame Weise und verleiht dem Risotto einen unvergleichlichen Geschmack. In Anlehnung an ein Rezept aus dem Buch Venetien und Friaul von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Ich bin im Netz nicht der erste, der dieses Rezept nachkocht, was mich überhaupt nicht wundert. Ein Grund, wieder mal in das Buch reinzuschauen. Aus unerfindlichen Gründen stehen diese Kochbücher bei mir in der Abteilung Kunstbücher, vielleicht wegen des hohen Formats, und in meine Kunstbücher schaue ich selten bis nie rein. Ein Eintrag für die Reihe DKduW (Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen) von foodfreak.  zum Rezept Risotto al Radicchio weiterlesen

Stinco di vitello al Barolo

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Das Rezept zu dem Kalb seiner Haxe aus dem Weihnachtsmenu. Eigentlich wars ein Fräulein: Stinco di vitella. Dazu habe ich Rezepte von Walter Ferretto aus dem Cascinalenuovo in Asti, kochknecht und Alfons Schuhbeck in Meine Bayrische Küche zu Rate gezogen. Und mich letztlich doch für die Zutaten aus meinem so gut gelungenen Kalbsbraten von hier entschieden.  zum Rezept Stinco di vitello al Barolo weiterlesen