
Eine Baguette, wenige, aber gute Oliven, Artischockenherzen aus dem Glas und ein Rest Scamorzakäse. Ofen anwerfen und in einer Viertelstunde steht das Abendessen auf dem Tisch. Mehr Crostini hier und noch viel mehr bei der Tapasspezialistin aus Paris. zum Rezept Crostini ai fondi di carciofi weiterlesen
Archiv der Kategorie: Kochrezepte
Gürbetaler Kabissalat

Krautsalat aus dem Gürbetal, einem Anbaugebiet für Chabis (Weisskohl) in der Schweiz. Letztes Jahr gegessen im Restaurant Casa Sotero in Blumenstein. Nachempfunden und aufgeschrieben von Frau L., nun wieder einmal nachgekocht von mir, immer noch Alleinkochender der lamiacucina GmbH. zum Rezept Gürbetaler Kabissalat weiterlesen
Gnocchi alla Romana
Steilvorlage von einfachköstlich. Danke Franz ! Bei Gnocchi alla Romana kenne ich kein Halten mehr. Da schmilzt nicht nur der Käse. Davon kriege ich weiche Knie und nie genug. Gnocchi alla Romana müssen her. Ich mach sie nach unserm Hausrezept, die letzten haben sich hier noch als anonyme Beilage versteckt. Jetzt dürfen auch sie ins Rampenlicht. zum Rezept Gnocchi alla Romana weiterlesen
Gratin di patate, mele e salvia

Unser Bester. Kartoffel-Apfel-Salbei-Gratin ohne Käse. Säuerliche Äpfel mit dem Salbei zusammen ergeben ein frisches Aroma mit einem Hauch Apfelsüsse. Die Kartoffeln freuen sich und wir damit. Unsere Lieblingsbeilage zu Fleisch ohne Sauce. Dazu gabs ein etwas weniger denkwürdiges, darum an den oberen Bildrand verbanntes Kalbsnierstück, niedergegart. zum Rezept Gratin di patate, mele e salvia weiterlesen
Endives au citron mit Sherry-Zitronen-Schnitzelchen

Selbstverständlich steht es jedermann frei, Chicorée auch weiterhin als Allerwelts-Verlegenheitssalat aufzutischen. Das muss aber nicht sein. Ich mariniere Chicorée-streifen mit Zitronensaft und brate sie scharf in Butter an. Knackig. Ein einfaches Gericht eines der ganz grossen Köche: Fredy Girardet. Ein must für Chicorée-liebhaber(innen). Dazu habe ich mir erlaubt, mein biederes Kalbsschnitzelchen an Sherry-Zitronensauce daneben zu legen. Kein must, aber sehr gut, schliesslich habe ich die Zubereitungsmethode bei genussmousse abgeschaut. Ein schnelles Gericht für 2 Personen. zum Rezept Endives au citron mit Sherry-Zitronen-Schnitzelchen weiterlesen
Schwarzwurzelsalat: Schwarzarbeit für arbeitslose Trüffelhobel

Seit die Preise für weisse Trüffeln in astronomische Höhen geklettert sind, ist mein Trüffelhobel arbeitslos geworden. Damit er mir vor Ärger nicht rostrot anläuft, unterhalte ich ihn hin und wieder mit Beschäftigungstherapie. Schwarzwurzeln. Roh, wie Rohkost. Samt Borke hauchdünn gehobelt an einer Vinaigrette aus Zitronensaft und Olivenöl. Eine ungewohnte, aber schmackhafte, baumnussartig schmeckende Ergänzung zu Salaten, Würstchen. Kurz: wenn Radieschen und Rettich, dann auch rohe Schwarzwurzeln. zum Rezept Schwarzwurzelsalat: Schwarzarbeit für arbeitslose Trüffelhobel weiterlesen
Baumnussparfait an Hagebuttencoulis
Die Insel der Seligen ? Unser Baumnussparfait, das ich sonst mit Bitterorangensauce serviere, habe ich versuchsweise mit einer Sauce aus säuerlichem Hagebuttenmark kombiniert. Eine köstliche Kombination einheimischer Früchte. zum Rezept Baumnussparfait an Hagebuttencoulis weiterlesen
Rösti all’italiana oder Tortino di Risoni oder (3!)

Rösti ? wohl eher nicht. Reisküchlein ? mmh, nahe dran. Pastasotto ? sehr nahe ! Kurz: Pasta-Risotto-Rösti. Oder eher Rösti-Pasta-Risotto ? Oder Risotto-Rö… wieviele Variationen könnte ich noch aufzählen ? Gemäss Fakultäten-Rechner sind sechs Variationen möglich. Dazu hätte ich keinen Rechner bemühen müssen. Nachdem uns Bolli seit Monaten Kopf, Herz, Magen und Augen mit ihren pastasottos verführt hat, und auch Franz von einfachkoestlich sich hat anstecken lassen, habe ich mich aufgerafft, meine Skepsis überwunden und mir eine Packung Risoni, Kaliber No. 26, angeschafft. zum Rezept Rösti all’italiana oder Tortino di Risoni oder (3!) weiterlesen
Risotto al Radicchio

Radicchio tardivo di Treviso, unter dem Grill leicht angeröstet, das verstärkt Aroma und Bitterstoffe auf wundersame Weise und verleiht dem Risotto einen unvergleichlichen Geschmack. In Anlehnung an ein Rezept aus dem Buch Venetien und Friaul von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. Ich bin im Netz nicht der erste, der dieses Rezept nachkocht, was mich überhaupt nicht wundert. Ein Grund, wieder mal in das Buch reinzuschauen. Aus unerfindlichen Gründen stehen diese Kochbücher bei mir in der Abteilung Kunstbücher, vielleicht wegen des hohen Formats, und in meine Kunstbücher schaue ich selten bis nie rein. Ein Eintrag für die Reihe DKduW (Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen) von foodfreak. zum Rezept Risotto al Radicchio weiterlesen
Stinco di vitello al Barolo

Das Rezept zu dem Kalb seiner Haxe aus dem Weihnachtsmenu. Eigentlich wars ein Fräulein: Stinco di vitella. Dazu habe ich Rezepte von Walter Ferretto aus dem Cascinalenuovo in Asti, kochknecht und Alfons Schuhbeck in Meine Bayrische Küche zu Rate gezogen. Und mich letztlich doch für die Zutaten aus meinem so gut gelungenen Kalbsbraten von hier entschieden. zum Rezept Stinco di vitello al Barolo weiterlesen
Chicken-Burger mit alpenländischem Ingwergemüse

Mein Chicken-Burger: oben und unten die in Orangensud pochierte Hühnerbrust. Dazwischen in Apfelbalsam mariniertes Ingwer-Gemüse. Statt Ketchup eine Orangen-Soja-Honig-sauce und dazu Basmatireis. Mein Beitrag zum Kochtopf-event Ingwer. zum Rezept Chicken-Burger mit alpenländischem Ingwergemüse weiterlesen
Maistriangel aus rotem Mais
Polentaschnitten. Für einmal nicht aus dem üblichen, gelben Hybrid-Polentamais, sondern aus einer alten Tessiner Ursorte, der Rosso del Ticino zubereitet. Die Sorte wäre vor 30 Jahren beinahe verschwunden. Kurz vor dem Aussterben konnte sie durch die Bemühungen von Pro Specie Rara gerettet werden. Seit 2004 wird dieser Tessiner Mais im Auftrag von Paolo Bassetti wieder (etwas) breitflächiger angebaut. Der Mais ist in Tessiner Feinkostläden erhältlich. Ich habe ihn in Airolo im Caseificio gefunden. Daraus hergestellte Vollkorn-Polenta ist rustikal bräunlich, von der roten Schale gesprenkelt gefärbt, hat einen kräftigen Eigengeschmack, die Maisschnitten sind aussen knusprig, innen sehr zart geworden. zum Rezept Maistriangel aus rotem Mais weiterlesen


