Fasnachtsferien im Jurahäuschen. Ein paar Tage off-line. Schönstes Jurawetter: kalt, neblig, unwirtlich. Wetter unser. Dazu endlich der langersehnte Schnee, der uns in der Stadt heuer völlig vorenthalten wurde. Während der Holzofen glüht, stapfe ich alleine eine Runde ums Haus.
Die Welt mit ihren überflüssigen Erfindungen wie Smartphones und facebook kann uns mal….. Hier gelten andere Regeln.
Keine Skilifte, keine Langlaufpisten, keine gepfadeten Wege, keine Menschenseele.
Über allen Gipfeln
Ist Ruh‘,
In allen Gefilden
Spürest Du
Kaum einen Hauch;
Die Vögel schweigen im Walde.
Warte nur! Balde
Ruhest du auch (J.W.v.G)
Erstarrte Natur. Die wird wieder erwachen.
Fest der Farben inmitten von Stille und Monochromie.
Schatten und Schemen aus dem Diesseits.
Links gehts zu unserem Häuschen 😉
Eigentlich wollten wir von hier aus unseren alljährlichen Ausflug an den Genfersee machen. Malakoffs (Käsebeignets) essen. Wie jedes Jahr. Und endlich mal den Bericht über die Ölmühle in Sévery fertigstellen. Bei dem Dauernebel ein unsinniges Vorhaben. Wir blieben an der Wärme. Durch den Ausfall der ausserhäusig geplanten Mahlzeit fehlte mir jedoch eine Mittagsmahlzeit. Hungern? Mein Vorschlag, die mitgebrachte Schokolade zu teilen, mochte Frau L. nicht zu begeistern. So kamen wir zu einer Première: ein Mittagessen bei Georges Wenger im unweit gelegenen Le Noirmont (2 Michelinsterne, 18 GM). Es hätte ja nicht gerade das Trüffelmenu zu sein brauchen, aber wenn schon, dann richtig. Und wir habens nicht bereut. Die Welt mit ihren überflüssigen Erfindungen wie [siehe oben] Kreditkartenterminals ist zuweilen ganz praktisch. Weil wir die Périgordtrüffel brav aufgegessen hatten, schien am vierten Tag die Sonne.












































