Ein bewegtes Jahr geht zu Ende. Der schwarze Todesvogel pochte zu Beginn an unsere Tür. Entriss mir die geliebte Frau.

Die vielen Zuschriften haben mir in dieser umschatteten Zeit den Rücken gestärkt, mich auf Händen über Wasser gehalten. DANKE.

Doch die depressive Phase währte nicht lange. Steine wurden weggewälzt. Erste Schritte in ein neues Leben unternommen.

Im Frühjahr ergab sich die Begegnung mit der langjährigen Blogleserin Frau H., einer Garten- und Kräuterexpertin.

Die Wildheuerin aus dem Jura mit geschärfter Sense, mit der sie sonst den Brennesseln das Fürchten beibringt, war mir grün und eroberte mein Herz und ich das ihre.

Nach den Brennesselschnitten erfreuten wir uns an manch guten Mahlzeiten, zuhause wie auswärts, hier an den Brennesselravioli bei Jérémy Desbraux im Maison Wenger in Le Noirmont.

oder hier an den Rehravioli mit Pistazien Granola und Spinat bei Tanja Grandits.

Honeymoon im Frühsommer in der Drõme mit meiner Nr.1

Erntezeit. Ausser Brombeeren und Pilzen ein mageres Jahr.

So zogen wir die Wanderschuhe an. Hier in La Combe im Jura. Ferner zwei kurze, doch wunderschöne Reisen, die eine nach Marseille, die andere ins Engadin.

Der Garten färbte sich indessen braun.

Pilzsammeln in der Aioje.

Der Wintereinbruch machte dem Pilzsammeln ein frühes Ende.

Zuweilen die alte Liebe zum Musiktheater wieder aufleben lassen.

in der Pause stellt sich die Frage, was wir an Weihnachten kochen werden. Fondue mit selbst gesammelten Totentrompeten? Oder Rohmilch-Raclette mit verschiedenen Bergkartoffeln?

Mit selbst hergestellten Beilagen (von links oben im Uhrzeigersinn): Cipolle Borrettane in Cassissaft und Himbeeressig. Sanguines (Reizker) au vinaigre, schwarze Nüsse, marinierte Zucchetti. Nicht im Bild die Bärlauchkapern aus Bärlauchfrüchtchen.

Damit verabschieden wir uns über die Feiertage bis Mitte Januar. Allen LeserInnen wünschen wir ein gutes neues Jahr.
Frau H. und Herr L.











































































